Leipzig - Knapp zwei Wochen ist es jetzt schon her, seit sich Lok Leipzigs Vizekapitän Farid Abderrahmane (30) bei der Heimpleite gegen Erzgebirge Aue (1:2) an der Schulter verletzt hat. Gegen Auerbach im Sachsenpokal (3:2) war ein Einsatz noch nicht möglich. Wie sieht es am kommenden Sonntag in der Regionalliga gegen Greifswald (14 Uhr) aus?
Eher schlecht. Nach TAG24-Informationen ist der Mittelfeldmann noch keine Option für den Kader. Auch gegen den BFC Dynamo ein paar Tage später könnte es eng werden.
Realistisch hingegen scheint ein Comeback beim Spiel gegen den FC Carl Zeiss Jena am 20. September.
"Sobald ich Druck auf die Schulter bekomme, mich abstütze oder Ähnliches, dann tut es schon noch sehr weh. Zweikämpfe Schulter an Schulter oder wenn ich auf den Arm krache, wären jetzt nicht so gut", berichtet der verletzte Spieler.
Die Sachsen müssen es also weiterhin ohne den Passgeber in der Zentrale richten. Ob das der momentanen Verunsicherung zweckdienlich ist, darf bezweifelt werden.
Trotzdem rechnet sich Blau-Gelb gegen den GFC etwas aus, möchte mit einem Sieg die Wende schaffen und am Gegner in der Tabelle vorbeiziehen. Abderrahmane: "Ich glaube schon, dass wir besser sind und wenn wir da einen guten Tag haben, auch gewinnen werden. Aber wie viele Spiele in dieser Saison wird es ein 50:50-Spiel und dann muss man aus den Chancen, die man hat, ein bis zwei Tore machen und hinten halt zur Abwechslung keines kassieren."
Lok Leipzig vor schwerem Auswärtsspiel in Greifswald
Tatsächlich hat die Loksche bislang in jedem Pflichtspiel der laufenden Spielzeit mindestens einen Gegentreffer gefangen. Teilweise natürlich auch sehr unglücklich, aber in der Entstehung nicht selten selbst verschuldet.
Der kommende Gegner weiß das und will beim Heimspiel am Sonntag natürlich selbst gern gewinnen. "Greifswald ist einfach super in die Saison gekommen. Damit hat, glaube ich, nicht jeder gerechnet. Aber gerade daheim sind sie immer sehr stark", so Abderrahmane.
Tabelle Regionalliga Nordost
| POS | VEREIN | Sp. | +/- | Pkt. | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
|
FC Rot-Weiß Erfurt | 7 | 23:5 | 17 | |
| 2 |
|
Chemnitzer FC | 7 | 16:3 | 17 | |
| 3 |
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BFC Dynamo | 8 | 13:9 | 14 | |
| 4 |
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FC Erzgebirge Aue | 7 | 13:10 | 14 | |
| 5 |
|
1. FC Magdeburg II | 7 | 17:12 | 13 | |
| 6 |
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FC Carl Zeiss Jena | 7 | 10:5 | 13 | |
| 7 |
|
FSV Zwickau | 7 | 8:9 | 13 | |
| 8 |
|
Greifswalder FC | 7 | 15:10 | 12 | |
| 9 |
|
VSG Altglienicke | 7 | 14:10 | 12 | |
| 10 |
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Hallescher FC | 7 | 9:5 | 12 | |
| 11 |
|
1. FC Lokomotive Leipzig | 7 | 13:13 | 10 | |
| 12 |
|
RSV Eintracht 1949 | 7 | 11:15 | 6 | |
| 13 |
|
SV Babelsberg 03 | 7 | 9:12 | 5 | |
| 14 |
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Hertha BSC II | 7 | 5:15 | 5 | |
| 15 |
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Tasmania Berlin | 8 | 9:25 | 4 | |
| 16 |
|
BFC Preussen | 7 | 5:12 | 3 | |
| 17 |
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FSV 63 Luckenwalde | 7 | 5:18 | 3 | |
| 18 |
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BSG Chemie Leipzig | 7 | 2:9 | 2 | |
Der Meister der Regionalliga Nordost steigt in diesem Jahr direkt in die 3. Liga auf.