Zwei weg, zwei da: So stark siebt Lok Leipzig gerade Spieler aus
Leipzig - Es ist nicht viel Zeit, deswegen muss knallhart ausgesiebt werden! Lok Leipzig hat aufgrund der Aufstiegsspiele nur ein paar Wochen für die Saisonvorbereitung. Beim Kader gibt es noch viele Baustellen, weswegen einige Probespieler sich präsentieren dürfen. Zwei Akteure mussten inzwischen schon wieder gehen.
Noah Wallenßus (21), der beim ersten Test der Vorbereitung gleich fünf Treffer gegen die Droyßiger SG (14:0) machte, ist einer davon. Außerdem ist auch Anton Lange (20), der zuletzt für Hannover 96 II aktiv war, nicht mehr in Leipzig.
Gabriel Sadlek (20) durfte nach TAG24-Informationen bleiben. Stürmer Patrick Vuc (22) darf im Laufe der Woche noch einmal wiederkommen und ist beim Test gegen SK Kladno am Samstag möglicherweise dabei.
Obendrein wurden in der Montagssonne bei Blau-Gelb schon wieder zwei neue Gesichter gesichtet.
Pascal Manitz (21), zuletzt Spieler beim Bremer SV und von Ligarivale Rot-Weiß Erfurt ausgeliehen, könnte das Torwartteam komplettieren.
Ole Deininger (21), der zuletzt für die TSG Balingen in der Regionalliga Südwest aufgelaufen ist, könnte ein Mann für die Rechtsverteidiger-Position sein.
Lok Leipzig macht sich keinen Transfer-Stress
Sportgeschäftsführer Toni Wachsmuth (39) wird sich jedenfalls keinen Stress machen, sieht die Kader-Lage trotz der wenigen Zeit entspannt. "Der 31. August" sei daher auch für Lok der Deadline Day, auch wenn das bedeutet, dass die Mannschaft erst gut einen Monat nach dem Ligastart möglicherweise komplett ist.
Ein paar wichtige Positionen wurden zumindest aber schon einmal neu besetzt. Ricky Bornschein (26), zuletzt bei Erzgebirge Aue unter Vertrag, soll in die durchaus großen Fußstapfen von Stefan Maderer (29) treten, der zum SV Sandhausen abgewandert ist. Simon Schierack (21) soll zudem das Mittelfeld stärken und seine Erfahrungen von RB Leipzig mit einfließen lassen.
Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche
