19:3! Setzt RB Leipzig seine Mega-Heimserie gegen Rückrunden-Vize fort?

Leipzig - Nach den beiden jüngsten Niederlagen strebt RB Leipzig nach der Länderspielpause wieder nach einem Sieg. Mit dem 1. FSV Mainz 05 schlägt am Samstagnachmittag (15.30 Uhr/Sky) aber ein Gegner auf, der alles andere als Laufkundschaft ist.

Vor damals pandemiebedingt leeren Rängen gewann RB Leipzig das bislang letzte Heimspiel gegen Mainz am 8. Januar 2022 mit 4:1.
Vor damals pandemiebedingt leeren Rängen gewann RB Leipzig das bislang letzte Heimspiel gegen Mainz am 8. Januar 2022 mit 4:1.  © Picture Point/Roger Petzsche

Mit 17 Punkten aus acht Spielen der zweiten Halbserie belegen die Mainzer Platz zwei der Rückrundentabelle. Die Sachsen haben im gleichen Zeitraum erst 13 Zähler einfahren können.

Außerdem konnten die Nullfünfer zuletzt sechsmal nicht von ihrem Gegner bezwungen werden. Die vier Spiele andauernde Siegesserie wurde vor der Länderspielpause von zwei Remis gegen Hertha BSC und den SC Freiburg abgelöst.

Nun also RB! Bei denen hängen die Köpfe nach den Auswärtspleiten bei Manchester City (0:7) und dem VfL Bochum (0:1). Konstanz war in den vergangenen Wochen nicht an der Tagesordnung. Nicht unmöglich, dass gegen den FSV die Wende kommt und vielleicht sogar eine Siegesserie gestartet wird.

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Genügend Selbstvertrauen bringen die Leipziger Nationalspieler jedenfalls mit, die mit einigen Erfolgserlebnissen von ihren Teams zurückgekehrt sind.

Timo Werner (26) blieb für die DFB-Elf gegen Peru (2:0) und Belgien (2:3) zwar ohne Treffer, ist aber das Schreckgespenst der Nullfünfer. Satte 20 Scorerpunkte (13 Tore, 7 Vorlagen) gelangen ihm in neun Einsätzen im RB-Trikot, darunter allein neun Torbeteiligungen in der Saison 2019/20 beim 8:0 und 5:0.

Noch was aus der Statistik: Die Roten Bullen haben noch kein Heimspiel gegen Mainz verloren, setzten sich in den vergangenen vier Aufeinandertreffen in der Red Bull Arena jeweils klar durch (4:1, 3:1, 8:0, 4:1).

RB Leipzigs Trainer Marco Rose fordert David Raum: "Wünsche mir mehr Überzeugung nach vorn"

Bo Svensson (43) belegt mit den Mainzern Platz zwei der Rückrundentabelle.
Bo Svensson (43) belegt mit den Mainzern Platz zwei der Rückrundentabelle.  © Picture Point/Roger Petzsche

David Raum (24), im Sommer für 26 Millionen Euro aus Hoffenheim an die Pleiße gekommen, hinkt seinen hohen Erwartungen hingegen noch hinterher.

Erst zwei Assists in 33 RB-Pflichtspielen verbuchte der 17-fache deutsche Nationalspieler, der gegen Peru und Belgien in der Startelf von Bundestrainer Hansi Flick (58) gestanden hatte.

"Ich würde mir ein bisschen mehr Überzeugung bei David nach vorn wünschen, noch mehr Zutrauen, mehr Mut, mehr Zug zum Tor", forderte sein Vereinscoach Marco Rose (46). "Das ist ja auch Thema bei uns in den letzten Wochen gewesen, dass wir stabil sind, wenig zulassen, viele Torchancen haben - aber wir könnten noch mehr haben. Wir müssen die Chance auf Tore erhöhen."

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Rose verlangt eine schärfere Präzision im Detail, "um Bundesligaspiele zu gewinnen. So viel fehlt nicht viel, aber das Wenige, das fehlt, macht dann oft viel aus."

Von Mainz mit Trainerkumpel Bo Svensson (43) erwartet der 46-Jährige nichts Außergewöhnliches: "Die sind sehr gut organisiert. Da wartet jetzt keine Überraschung auf uns."

Titelfoto: Bildmontage: Picture Point/Roger Petzsche

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