Eberl-Angriff auf Ex-Klub führt dort zum Schweigen: "Das war noch nie Borussia Mönchengladbach"

Leipzig/Mönchengladbach - Borussia Mönchengladbach will sich vorerst nicht weiter zur harten Kritik seines früheren Sportchefs Max Eberl (49) äußern.

RB Leipzigs neuer Sportvorstand Max Eberl (49, r.) hatte seinen Ex-Klub Borussia Mönchengladbach kritisiert.
RB Leipzigs neuer Sportvorstand Max Eberl (49, r.) hatte seinen Ex-Klub Borussia Mönchengladbach kritisiert.  © Picture Point/Roger Petzsche

"Wir tun alle gut daran, Ruhe reinkommen zu lassen. Wir haben mit Leipzig in wirklich fairen Gesprächen das ganze Thema geklärt. Alles andere – auf Angriffe zu reagieren – war noch nie Borussia Mönchengladbach und wird auch nie Borussia Mönchengladbach sein", sagte Gladbachs Geschäftsführer Stephan Schippers (55) der Deutschen Presse-Agentur. "Wir wünschen Max alles Gute."

Eberl, der Borussia Ende Januar nach 23 Jahren als Spieler und Funktionär nach eigener Aussage erschöpft verlassen hatte, fängt Mitte Dezember beim Ligakontrahenten RB Leipzig an.

Das sächsische Marketing-Konstrukt des Red-Bull-Konzerns hatte Eberl in seiner Gladbacher Zeit stets stark kritisiert und von "Wettbewerbsverzerrung" in der Fußball-Bundesliga gesprochen.

Schlechtes Omen für die Profis? RB Leipzigs Nachwuchs verpasst Sensation bei Real Madrid
RB Leipzig Schlechtes Omen für die Profis? RB Leipzigs Nachwuchs verpasst Sensation bei Real Madrid

Das Fanprojekt der Borussia hatte Eberl wegen seines Wechsels zu RB indirekt vorgeworfen, die Unwahrheit zu den Gründen seines Abgangs aus Mönchengladbach gesagt zu haben.

Eberl hatte sich daraufhin in einem Interview der "Welt am Sonntag" erschüttert darüber gezeigt und seinem Ex-Klub vorgeworfen, den Offenen Brief des Fanprojekts nicht zurückgewiesen zu haben.

Zwei Tage nach Hinrunden-Ende: RB Leipzig eröffnet Bundesliga-Rückserie gegen den VfB Stuttgart

Josha Vagnoman (21, l.) und David Raum (24) stehen sich zum Rückrunden-Auftakt am 27. Januar gegenüber.
Josha Vagnoman (21, l.) und David Raum (24) stehen sich zum Rückrunden-Auftakt am 27. Januar gegenüber.  © Picture Point/Roger Petzsche

Unterdessen startet die Bundesliga-Rückrunde nur zwei Tage nach dem Ende der Hinrunde mit der Partie zwischen dem Pokalsieger RB Leipzig und dem VfB Stuttgart.

Dies geht aus der Terminierung der Deutschen Fußball Liga (DFL) für die Spieltage 17 bis 19 hervor. Die erste Partie der zweiten Saisonhälfte findet demnach am 27. Januar (20.30 Uhr) in Leipzig statt.

Aufgrund der WM in Katar (ab 20. November) fällt die Winterpause in diesem Jahr zwischen den 15. und 16. Spieltag. Die Partien zum Hinrundenabschluss finden am 24. und 25. Januar statt.

"Würde es immer wieder tun!" Besondere Auszeichnung für RB Leipzigs Kapitän
RB Leipzig "Würde es immer wieder tun!" Besondere Auszeichnung für RB Leipzigs Kapitän

Eröffnet wird der 17. Spieltag am Dienstag mit der Partie von Schalke 04 gegen Leipzig (18.30 Uhr), mittwochs muss unter anderem der derzeitige Tabellenführer 1. FC Union Berlin beim SV Werder Bremen ran (20.30 Uhr).

Zwischen den beiden Achtelfinal-Wochen im DFB-Pokal (31. Januar/1. Februar sowie 7./8. Februar) empfängt Borussia Mönchengladbach die Schalker zum Topspiel am Samstag (4. Februar), einen Tag später beendet der FC Bayern München den 19. Spieltag beim VfL Wolfsburg (17.30 Uhr).

Titelfoto: Picture Point/Roger Petzsche

Mehr zum Thema RB Leipzig: