Dortmund - Sein Wechsel kam überraschend. Nun hat er zum ersten Mal die Chance bekommen, sich zu beweisen. Doch die Premiere lief nicht wie gewünscht. Ex-RB-Leipzig-Keeper Peter Gulacsi (36) stand am Dienstagabend in der Champions League gegen Borussia Dortmund zum ersten Mal für seinen neuen Club FC Villarreal zwischen den Pfosten.
In der ersten Halbzeit verlief auch alles soweit nach Plan. Mit einer weißen Weste ging es für den Ungarn mit den Spaniern in die Kabine. Doch im zweiten Durchgang drehte Schwarz-Gelb auf und machte drei Treffer. Am Ende stand ein 2:3 aus Sicht des Gulacsi-Clubs.
Wirklich viel machen an den Gegentreffern konnte der Schlussmann aber nicht. Beim ersten Tor war er nach einem Querpass immerhin noch knapp dran. Maximal unglücklich prallte die Kugel aber direkt an Mitspieler Renato Veiga (23) ab und rollte im Anschluss in den Kasten.
Der zweite Treffer war ebenfalls ein Querpass, bei dem der 36-Jährige nur hinterherschauen konnte und Serhou Guirassy (30) schließlich unbedrängt einschieben konnte.
Der Nationalspieler Guineas war es schließlich auch, der das dritte Tor machte, indem er den Ex-Leipziger bei einem Elfmeter in die falsche Ecke schickte.
Bitterer Abend also für Gulacsi und den FC Villarreal. Zwei eigene Treffer reichten nicht, um wenigstens einen Punkt aus Dortmund zu entführen.
Darf Peter Gulacsi jetzt auch in der LaLiga ran?
Ob der Auftritt aber trotzdem bedeutet, dass Gulacsi weiter im Kasten stehen darf, wird sich zeigen. In der Liga ließ ihn Trainer Iñigo Pérez (38) bislang auf der Bank sitzen. Der Konkurrent des ehemaligen ungarischen Nationalhüters, Luiz Júnior (25), machte aber bislang auch keine so gute Figur, fing sich in vier Spielen acht Gegentore ein.
Vielleicht bekommt Gulacsi also schon am kommenden Montag beim Heimspiel gegen Betis Sevilla die nächste Chance, seine Qualität unter Beweis zu stellen.