San Jose (Kalifornien) - Nach einem halben Jahr zurück bei RB Leipzig wurde der Abschied von Timo Werner (29) im Winter endlich besiegelt. Die San Jose Earthquakes aus der amerikanischen MLS haben das Rennen um den Stürmer gemacht. Schon im ersten Spiel sollte sich der Deal auszahlen.
In der Nacht zum Sonntag gewann der Klub gegen Atlanta United mit 2:0 (1:0).
Der Goalgetter wurde dabei unter großem Applaus in der 61. Minute eingewechselt. Werners große Stärke, seine Geschwindigkeit, wird direkt wichtig.
In der 79. Minute sprintete der Stürmer auf der rechten Seite allen Verteidigern davon und gab schließlich in die Mitte zu Mannschaftskollege Ousseni Bouda (25), der den 2:0-Endstand erzielte. Somit konnte Werner in seinem ersten Spiel für seinen neuen Verein direkt mit einer Vorlage glänzen.
"Es war ein sehr aufregendes erstes Spiel. Schon als ich am Stadion angekommen bin, haben mir die Fans einen warmen Empfang bereitet", so der Spieler nach Abpfiff bei "AppleTV" glücklich und fügte hinzu:
"Ich bin ehrlich gesagt noch immer am Lernen der ganzen Namen im Team und im Staff. Es war hart, nach einem elf Stunden langen Flug, hierherzukommen. Aber die ersten Tage haben Spaß gemacht und ich bin schon gespannt auf die nächsten."
Timo Werner hat mit den San Jose Earthquakes viel vor
Werner hielt sich die letzten Wochen in Leipzig fit, wartete auf sein US-Visum. Erst am Freitag reiste der Angreifer nach Amerika, absolvierte dann aber schon direkt sein erstes Training. Ein deutliches Zeichen dafür, dass der Spieler seine Lust am Fußball wiedergefunden zu haben scheint.
"Man hat jetzt schon gesehen, was für ein Team wir sein können. Die Liga wird uns noch besser kennenlernen", so Werner kampfbetont. Am kommenden Samstag geht es in Philadelphia weiter. Dann reicht es für Werner vielleicht schon für mehr als nur eine Vorlage.