Schon bald: Große Veränderung bei RB Leipzig?

Leipzig - Trotz extrem viel Aufwand hat es noch immer kein Spieler aus RB Leipzigs Jugend langfristig in den Profikader geschafft. Das liegt möglicherweise auch daran, dass nach der U19 bei den Sachsen Schluss ist, da eine zweite Mannschaft vor Jahren abgemeldet wurde. Das könnte sich nun aber bald wieder ändern.

Bundesligist RB Leipzig ist ziemlich erfolgreich unterwegs. Da ist es schwer für Talente aus der Jugend, an dieses Niveau heranzukommen.
Bundesligist RB Leipzig ist ziemlich erfolgreich unterwegs. Da ist es schwer für Talente aus der Jugend, an dieses Niveau heranzukommen.  © Picture Point / Roger Petzsche

Der Sächsische Fußballverband (SFV) gab jetzt bekannt, dass die Rasenballer schon ab der Saison 2025/26 wieder eine U23 stellen dürfen, die dann direkt in der Landesliga starten darf.

Zusammen mit den Drittligisten Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue hatten die Roten Bullen einen entsprechenden Antrag gestellt. Während die Auer und die Dresdner die Option laut Bild-Informationen auf jeden Fall nutzen wollen, lassen sich die Leipziger die Option noch offen.

Ausgeschlossen ist eine Wiederaufnahme aber definitiv nicht!

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In den vergangenen Jahren war bei den Leipzigern viel über eine zweite Mannschaft diskutiert worden. Max Eberl (50), der kurzzeitig Sportchef bei den Messestädtern war, wollte beispielsweise ein Reserveteam unbedingt wieder installieren.

Das Vorhaben scheiterte aus verschiedenen Gründen. Vor allen Dingen ging es wohl aber um die möglichen Kosten und um die Frage, in welcher Liga der Klub dann anfangen müsste.

RB Leipzig hat mit Antrag Zeit bis nächstes Jahr

Vielversprechende Talente wie Hugo Novoa (21) mussten in der Vergangenheit abgegeben werden, weil der Sprung zu den Profis noch zu groß war. Das könnte sich jetzt ändern.
Vielversprechende Talente wie Hugo Novoa (21) mussten in der Vergangenheit abgegeben werden, weil der Sprung zu den Profis noch zu groß war. Das könnte sich jetzt ändern.  © Picture Point / Roger Petzsche

Jetzt wäre der Weg frei. Einzige Bedingung des SFV ist, dass der jeweilige Klub ein Nachwuchsleistungszentrum betreibt, was bei RB ja der Fall ist.

Volkmar Beier, Vizepräsident Spielbetrieb zur Entscheidung: "Damit wird mehr jungen Spielern der Weg in den Profifußball, idealerweise in Sachsen, ermöglicht."

In den letzten Jahren haben die Roten Bullen immer wieder vielversprechende Talente abgeben müssen, weil der Sprung in den Profikader doch noch etwas zu groß gewesen ist.

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Mit einer zweiten Mannschaft könnte man die jeweiligen Spieler noch eine Zeit lang reifen lassen und gegebenenfalls danach im Profiteam installieren.

Bis zum 1. März 2025 müssen die Leipziger nun einen entsprechenden Antrag für eine zweite Mannschaft stellen. Dann könnte es schon vier Monate später losgehen.

Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche

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