RB Leipzigs erstes Demichelis-Training: Spieler muss sich verstecken, Neuzugang fehlt
Leipzig - Pralle Sonne in der Messestadt, zahlreiche Fans am Cottaweg: Am Montagnachmittag fand das erste Training unter dem neuen Trainer von RB Leipzig, Martin Demichelis (45) statt. Das Fazit: absolut positiv!
Knackige 90 Minuten ließ der Argentinier sein neues Team in verschiedenen Spielformen übers Feld flitzen. War dann auch nicht schlimm, dass in Person von Romulo (24) nur ein Spieler ein Tor geschossen hat.
"Ich fühle mich einfach wohl, wieder auf dem Feld zu sein. Es ist schön, die Technik der Spieler, die Körpersprache der Spieler kennenzulernen", so der Coach im vereinsinternen Interview nach der Einheit.
Auf einen Akteur musste der Argentinier zunächst warten. Brajan Gruda (22), der von den Rasenballern am Montag offiziell von Brighton wieder ausgeliehen wurde, musste sich vor dem Training noch verstecken, weil nicht sicher war, ob er die Genehmigung bekommen würde.
"Die Jungs haben sich schon einmal aufgewärmt und ich musste mich leider in der Ecke, wo mich keiner sieht, noch einmal kurz frisch machen", so der Offensivmann lächelnd. Kurz darauf durfte er aber mit einsteigen.
Wen man vergeblich beim Trainingsauftakt suchte, war Neuzugang Rocco Reitz (24). Der Ex-Gladbacher trainierte nach seinem schweren Infekt in der Schlussphase der abgelaufenen Saison individuell auf dem Platz.
RB Leipzigs Klubchefin Tatjana Haenni hatte erstes Gespräch mit Demichelis am Montag
Die CEO des Fußball-Bundesligisten, Tatjana Haenni (59) sagte nach dem Training, dass sie wie die Spieler auch einen positiven Eindruck vom neuen Trainer hat.
Überraschend, dass der allerdings auch erst am Montag entstehen konnte: "Das erste Gespräch mit ihm war tatsächlich heute. Wir haben uns jetzt hier zum ersten Mal getroffen, weil vorher war der Fokus ja total auf Sport. Mein Eindruck war sehr sympathisch, sehr umgänglich, sehr offen. Und man spürt auch die Energie, das ist eine andere Persönlichkeit, die jetzt hier mit uns hier ist", sagte die 59 Jahre alte Schweizerin Haenni über den Argentinier.
Mit ihm wolle RB sich "einfach einen Schritt weiterentwickeln. Die Art, wie wir spielen, die Spieleentwicklung, die wir als eine klare Zielvergabe auch haben."
Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche
