RB Leipzigs Gulacsi darf sich noch einmal von der Eins verabschieden

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Leipzig - Die Torhüter-Frage ist geklärt. RB Leipzig setzt ab der kommenden Saison auf Maarten Vandevoordt (24) als Nummer eins im Tor. Jahrelang war für den Belgier kein Vorbeikommen an Peter Gulacsi (36), der am kommenden Samstag aber quasi noch einmal ein Abschiedsspiel bekommt.

Peter Gulacsi (36) darf gegen den SC Freiburg noch einmal als Nummer eins zwischen den Pfosten stehen.
Peter Gulacsi (36) darf gegen den SC Freiburg noch einmal als Nummer eins zwischen den Pfosten stehen.  © Picture Point / Roger Petzsche

Wie die "Bild" berichtet, darf der Ungar ein letztes Mal als Nummer eins ins Spiel gegen den SC Freiburg (15.30 Uhr/Sky) gehen, bevor er sich ab der kommenden Spielzeit hinter Vandevoordt einreihen wird.

Eigentlich war grundsätzlich vereinbart worden, dass der 36-Jährige in dieser Saison immer zwischen den Pfosten stehen darf. Dann kam allerdings eine Innenbandverletzung, von der sich Gulacsi erst vor einem Monat erholte. Weil es sein Konkurrent aber so gut machte, musste der seit 2015 bei Leipzig spielende Tormann auf der Bank Platz nehmen.

Nun darf Gulacsi noch einmal ran. Seit dem vergangenen Wochenende durch das 2:1 über den FC St. Pauli ist für die Roten Bullen eigentlich alles entschieden. Die Champions League ist eingetütet. RB wird die Saison auf dem dritten Rang beenden.

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Lediglich der Punkterekord aus der Aufstiegssaison kann noch übertrumpft werden. Mit einem Sieg hätten die Rasenballer 68 Zähler, einen mehr als 2017.

Maarten Vandevoordt (24) ist RB Leipzigs Zukunft im Kasten.
Maarten Vandevoordt (24) ist RB Leipzigs Zukunft im Kasten.  © Picture Point / Roger Petzsche

Wie ernst nehmen der SC Freiburg und RB Leipzig das letzte Spiel noch?

Wie ernst die Roten Bullen die Aufgabe am Samstag aber tatsächlich noch angehen werden, wird sich zeigen. Logisch, dass sich keiner der Akteure vor der Weltmeisterschaft jetzt noch unnötig verletzen will.

Für Freiburg hingegen geht es noch um etwas. Mit einem Dreier könnte Platz sieben festgemacht werden. Zudem würde man mit breiter Brust ins Europa-League-Finale gegen Aston Villa am 20. Mai gehen. Nicht ausgeschlossen aber, dass der europäische Wettbewerb von vornherein so hoch gewichtet wird, dass das Ligafinale hintendran steht.

Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche

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