RB Leipzigs Neuzugang Gvardiol verletzt sich bei spritzigem EM-Auftritt

Leipzig/Glasgow - Da war eine deutliche Steigerung zu sehen - und doch endete der Dienstagabend für RB Leipzigs Sommerneuzugang Josko Gvardiol (19) eher tragisch.

Bei diesem Zusammenprall hat sich Kroatiens Josko Gvardiol (19) wohl etwas mehr weh getan. Ob er im Achtelfinale wieder spielen kann, ist fraglich.
Bei diesem Zusammenprall hat sich Kroatiens Josko Gvardiol (19) wohl etwas mehr weh getan. Ob er im Achtelfinale wieder spielen kann, ist fraglich.  © Petr David Josek/AP Pool/dpa

In seinem dritten EM-Einsatz für die kroatische Nationalmannschaft, musste der 19-Jährige in der 70. Minute notgedrungen ausgewechselt werden.

Die Wade machte Probleme, nachdem der Kroate kurz zuvor mit Schotten-Keeper David Marshall (36) zusammengerauscht war. Eine Prognose, ob er im Achtelfinale wieder auflaufen kann, gibt es noch nicht.

Schade, denn zuvor machte das Defensivtalent mit einigen wirklich guten Aktionen auf sich aufmerksam.

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Querpässe durchs Mittelfeld und blitzschnelle Antritte auch in der Sturmspitze werden Dinge sein, die man ab der kommenden Spielzeit bei den Roten Bullen hoffentlich häufiger von ihm zu Gesicht bekommen wird.

Eines war nach dem Spiel gegen Schottland aber bereits deutlich sichtbar: Gvardiol lernt schnell.

Beim ersten Auftritt gegen England war ihm die Unsicherheit bei seinen Aktionen noch deutlich anzumerken. "Es war mein erstes Spiel in einem Turnier, und ich war etwas ängstlich", reflektierte der Abwehrspieler dementsprechend auch nach der Partie.

Am Dienstagabend sah die ganze Sache aber schon etwas anders aus. Zwar blieb er bei einigen Zweikämpfen noch etwas zu passiv - die Entwicklung war jedoch deutlich zu spüren.

RB Leipzigs Gvardiol hat ambitioniertes Ziel

Sollte sich dieser Leistungstrend fortsetzen, dann kann sich Gvardiol durchaus Hoffnung machen, dass es mit seinem großen Ziel, einmal für den FC Liverpool zu spielen, irgendwann etwas wird.

Der kroatischen Boulevardzeitung "24sata" sagte er vor Kurzem: "Ich will definitiv in die Premier League und nach Liverpool. Ich habe früher immer Liverpool-Spiele mit meinem Vater geschaut. Und als Fußball eine ernsthafte Angelegenheit für mich wurde, habe ich mich intensiv mit dem Klub beschäftigt und ihn verfolgt."

Bis es so weit ist, darf er sich aber erst einmal in der Bundesliga beweisen. Dass Deutschland aber durchaus ein Sprungbrett sein kann, zeigt der Transfer von Ibrahima Konate (22) zum Klub von Jürgen Klopp (54).

Titelfoto: Petr David Josek/AP Pool/dpa

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