RB Leipzigs Werner irritiert über strittige Szene: "Für mich ist das kein Hand"

Köln - Durch ein ganz wichtiges 2:1 beim 1. FC Köln hat sich RB Leipzig am Sonntag wieder auf einen Champions-League-Platz in der Bundesliga geschoben. Allerdings hatten die Sachsen auch eine ganze Menge Glück.

RB Leipzigs Trainer Ole Werner (37) beim Spiel in Köln.
RB Leipzigs Trainer Ole Werner (37) beim Spiel in Köln.  © PICTURE POINT , Fotograf: Ralf Ibing

In der 76. Minute bekam der Mann des Spiels, Christoph Baumgartner (26) bei einem Klärungsversuch den Ball an die Hand. Eigentlich hätte es Elfmeter geben müssen, doch zuvor gab es eine hauchdünne Abseitsposition, die der VAR aufdeckte.

Nach dem Abpfiff wurde viel über die Szene diskutiert. Leipzigs Coach Ole Werner (37) hätte aber wohl so oder so keinen Strafstoß gegeben.

"Für mich ist das auch kein Handspiel. Vielleicht hab ich auch den Zug verpennt, aber ich hab mal gehört, wenn der Spieler sich aus eigenem Unvermögen an die Hand schießt, ist es nicht strafwürdig", so der Trainer am "DAZN"-Mikro.

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Experte Nils Petersen (37) klärte dann aber auf: "Aber ohne die Hand wäre der Ball ins Tor. Dann ist es Hand." Am Ende bedankte sich Werner, dass er jetzt wohl etwas schlauer nach Hause fahren werde.

Die Rasenballer hatten in Köln das Glück, was sie zuletzt eben nicht hatten. Baumgartner selbst brachte es auf den Punkt und erklärte die strittige Szene gleich noch mit: "In den letzten Wochen hatten wir viel Pech auf unserer Seite. Heute können wir glücklich sein. Er rutscht mir relativ beschissen durch und geht dann an die Hand. Ich glaube, man hat gesehen, dass ich ihn nicht mit der Hand spielen wollte. Dann versuche ich noch zu jubeln, um mir selbst einzureden, dass das kein Hand ist. Ich verstehe aber den Frust der Kölner."

Lobende Worte für RB Leipzigs Baumgartner

Christoph Baumgartner (26) war der Mann des Spiels bei der Partie Köln gegen RB Leipzig.
Christoph Baumgartner (26) war der Mann des Spiels bei der Partie Köln gegen RB Leipzig.  © Federico Gambarini /dpa

Kölns Coach Lukas Kwasniok (44) bezeichnete es hinterher sogar als "unfair", dass RB Baumgartner habe, der eben beide Treffer machte und somit die Niederlage der Hausherren besiegelte.

Dafür gab es von Werner auch lobende Worte: "Er ist ein echter Schlüsselspieler für uns. Einer, der immer voran geht. Extrem wichtig für uns."

Am kommenden Mittwoch müssen die Sachsen nun im Pokal beim FC Bayern München ran.

Titelfoto: PICTURE POINT , Fotograf: Ralf Ibing

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