Schwarzer Tag für RB Leipzig: Schwer verletzter Spieler und Viertelfinal-Aus

Leipzig - Vor dem Bundesliga-Spiel von RB Leipzig am Samstagnachmittag gegen den FC St. Pauli war die U19 der Sachsen bereits im Einsatz. Zusammengefasst war es ein absolut gebrauchter Tag für die Jugendspieler.

RB Leipzigs Mads Bröcker (17) verletzte sich beim Spiel gegen Mainz wohl schwerer, musste nach Abpfiff vom Platz getragen werden.  © Picture Point / Roger Petzsche

Das Team von Trainer Sebastian Heidinger (40) musste sich vor den Augen von Jürgen Klopp (58) im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft knapp gegen Mainz 05 mit 0:1 geschlagen geben.

Zudem verletzte sich Mads Bröcker (17) kurz vor dem Schlusspfiff wohl schwerer. Der Mittelfeldmann konnte an der Mittellinie einen Ball per Grätsche gerade noch im Spiel behalten, knallte daraufhin aber wohl mit dem Kopf gegen die Seitenbande.

Bis zum Schlusspfiff wurde er an der Seitenlinie behandelt, wurde dann von mehreren Helfern vom Feld getragen. Eine Diagnose steht noch aus.

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Es war der Schlusspunkt eines mehr als gebrauchten Tages für die Nachwuchsbullen. Dabei sah es zunächst so gut aus mit dem Halbfinaleinzug. Der Mainzer Jeremiah Debrah (17) sah bereits in der 22. Minute die Rote Karte. Leipzig also lange Zeit in Überzahl, konnte damit nicht so richtig etwas anfangen, schoss zu selten auf den gegnerischen Kasten.

Nach Wiederbeginn schockte der Mainzer Mika Preßler (19) dann die Rasenballer mit einem Fernschuss aus 40 Metern und dem 1:0, was gleichzeitig den Endstand bedeutete. Die Sachsen kamen in der Nachspielzeit noch zu einem Lattentreffer. Da aber auch Benno Kaltefleiter (18) in der 64. Minute mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz musste, war bei dem ausgeglichenen Spiel kein Herankommen mehr.

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Bei einer Rettungsaktion krachte Bröcker mit dem Kopf gegen die Bande.  © Picture Point / Roger Petzsche

Letztes Spiel von Sebastian Heidinger eine Niederlage

Damit ist der Meisterschaftstraum von RB Leipzig Geschichte. Bedeutet auch, dass das letzte Spiel von Trainer Sebastian Heidinger (40) eine Niederlage ist. Eigentlich wollte er sich mit einem Sieg und dem Titel von den Sachsen verabschieden.

Heidinger und sein Assistent Ronny Thielemann (52) müssen zum Saisonende gehen.

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Tabelle 1. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Bayern München 32 116:35 83
2 Borussia Dortmund 33 68:34 70
3 RB Leipzig 33 65:43 65
4 VfB Stuttgart 33 69:47 61
5 TSG 1899 Hoffenheim 33 65:48 61
6 Bayer 04 Leverkusen 33 67:46 58
7 SC Freiburg 32 45:53 44
8 Eintracht Frankfurt 33 59:63 43
9 FC Augsburg 33 45:57 43
10 1. FSV Mainz 05 32 41:50 37
11 Borussia Mönchengladbach 33 38:53 35
12 Hamburger SV 32 36:51 34
13 1. FC Union Berlin 32 37:57 33
14 1. FC Köln 32 47:55 32
15 SV Werder Bremen 33 37:58 32
16 VfL Wolfsburg 32 42:67 26
17 FC St. Pauli 33 28:57 26
18 1. FC Heidenheim 32 38:69 23

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.

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