70 Millionen Euro für Szoboszlai! Verliert RB Leipzig seinen neuen Superstar schneller als gedacht?

Leipzig - Ist nach einem anderthalben Jahr bei RB Leipzig schon wieder Schluss? Sollte Dominik Szoboszlai (20) wie beim Spiel gegen den VfB Stuttgart seine Klasse in dieser Bundesligasaison noch öfter aufblitzen lassen, dann wäre das ein durchaus denkbares Szenario.

RB Leipzigs Dominik Szoboszlai (20) hat gegen den VfB Stuttgart bereits gezeigt, was in ihm steckt.
RB Leipzigs Dominik Szoboszlai (20) hat gegen den VfB Stuttgart bereits gezeigt, was in ihm steckt.  © Picture Point / Roger Petzsche

Denn wie die "Sport Bild" berichtet, besitzt der Ungar in seinem Vertrag bis 2026 eine dicke Ausstiegsklausel.

Demnach müsste ein Verein die schlappe Summe von 70 Millionen Euro auf den Tisch legen, um den 20-Jährigen aus seinem Arbeitspapier herauszukaufen, ohne dass die Sachsen großartig eingreifen könnten.

Natürlich ist das eine gewaltige Summe - in der heutigen Zeit für große Klubs, gerade von der Insel keine unlösbare Sache.

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Allerdings werden die Sachsen in den kommenden Monaten sicherlich viel dafür tun, dass sich der Mittelfeldrotor beim Bundesligisten wohlfühlt.

Mit Willi Orban (28) und Peter Gulacsi (31) spielen immerhin auch zwei Nationalmannschaftskollegen im Team, die mit ihm das ein oder andere Wort diesbezüglich noch wechseln werden.

Sollte es dennoch zu einem Wechsel kommen, hätte auch der ehemalige Arbeitgeber des Zauberfußes gut lachen. Bei einem Weiterkauf würde Schwesterklub FC Red Bull Salzburg satte 14 Millionen Euro mit einstreichen.

Kein schlechtes Geschäft, bedenkt man, dass die Roten Bullen bereits für den eigentlichen Transfer 20 Millionen Euro nach Österreich überwiesen haben.

Bis dahin bleibt also abzuwarten, wie gut sich Szoboszlai in dieser Saison schlägt. Laut Trainer Jesse Marsch (47) kann man auf jeden Fall noch einiges erwarten: "Er hat viel Qualität und Potenzial. Ich kenne ihn aus Salzburg sehr gut. Aber er hat auch noch viel Luft nach oben."

Gerade in der Champions League, in der die Leipziger auf Hochkaräter wie Paris Saint-Germain oder Manchester City treffen, werden die internationalen Blicke also gewiss auf dem Ungar liegen.

Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche

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