9000 lautstarke Dynamo-Fans in Nürnberg, aber es bleibt friedlich!
Dresden - So haben wir es gern! Das Zweitliga-Spiel im Max-Morlock-Stadion verlief nach Angaben der Nürnberger Polizei störungsfrei – mit einer Ausnahme. Die 45.000 Zuschauer im Max-Morlock-Stadion erlebten einen stimmungsvollen Nachmittag.
Nach den Ausschreitungen beim Spiel von Dynamo gegen Hertha BSC rückte das Spiel gegen Nürnberg noch einmal besonders in den Fokus. Nach dem 2:0-Sieg der Sachsen zog die Nürnberger Polizei Bilanz.
9000 Fans aus dem Dynamoland waren im Frankenland dabei. Die Polizei setzte auf strikte Fantrennung. "Mehrere Hundertschaften der Bayerischen Bereitschaftspolizei sicherten das Stadion. Während des Spiels gab es keine Störungen", so die Polizei.
Die Anfahrt nach Nürnberg war im Grunde eine Schau. Die A4, die A72 und dann die A9 waren ein einziges schwarz-gelbes Meer. Schals flatterten aus den Autos mit Kennzeichen DD und den angrenzenden Kreisen.
Auf dem Rasthof in Pegnitz legten viele eine Pause ein. Da Oberfranken Einzugsgebiet der Clubberer ist, standen dort auch zahlreiche Fans des 1. FCN. Kein Streit, kein Zwist, kein Ärger. Einige Fans beider Teams unterhielten sich angeregt.
Nur eine Ausnahme trübt ein friedliches Bild des Spiels 1. FC Nürnberg gegen Dynamo Dresden
In Nürnberg herrschte rund ums Stadion in Richtung der Gästeparkplätze zwar ein ordentliches Chaos, weil auch die Franken erstmals mit so einer Masse an Gästefans in dieser Saison zu kämpfen hatten.
Aber auch da hatten alle Geduld und verhielten sich vorbildlich. Auch bei der Abreise gab es von Seiten der Beamten nichts zu beanstanden. So muss es sein.
Einzige Ausnahme: Bei der Anreise gegen 12.15 Uhr hätten Dynamo-Anhänger aus einem Kleinbus in der Münchener Straße Pyrotechnik gezündet. Sie hätten zudem Schutzbewaffnung, wie Zahnschutz, dabeigehabt, so die Polizei.
Die Beamten zeigten sie wegen eines Verstoßes gegen das Bayerische Versammlungsgesetz an.
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Titelfoto: IMAGO/Zink

