DFB spricht gleich vier Strafen aus! So tief muss Dynamo in die Tasche greifen

Dresden - Vier auf einen Streich! Dynamo Dresden kassierte am Mittwoch gleich vier Urteile des DFB auf einmal und muss tief in die Tasche greifen: Für Fehlverhalten der Fans bei den Hinrunden-Spielen gegen den 1. FC Nürnberg, Darmstadt 98 und den VfL Bochum sowie beim DFB-Pokalspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 werden insgesamt mehr als 100.000 Euro fällig.

Gegen den 1. FC Nürnberg fackelten die Dynamo-Fans Dutzende Bengalos ab. Das kommt den Verein jetzt teuer zu stehen.
Gegen den 1. FC Nürnberg fackelten die Dynamo-Fans Dutzende Bengalos ab. Das kommt den Verein jetzt teuer zu stehen.  © Robert Michael/dpa

Am teuersten kommt die SGD dabei das Duell mit dem 1. FC Nürnberg am 7. November zu stehen.

Im heimischen Rudolf-Harbig-Stadion brannten die Dynamo-Anhänger eine große Pyro-Show ab, die DFB-Richter zählten insgesamt 92 bengalische Feuer sowie einen Böller.

Da wegen der Zündelei der schwarz-gelben Fans zudem die Partie um mehrere Minuten unterbrochen worden, erhöhte sich die Strafe um 50 Prozent, sodass alleine für die 1:2-Niederlage gegen Nürnberg 79.800 Euro fällig werden.

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Fünfstellig fällt die Strafe auch für das Pokal-Match am 18. August gegen Mainz aus, auch dort ging es hauptsächlich um Pyrotechnik im Fanblock. Insgesamt strafte der DFB 45 pyrotechnische Erzeugnisse ab, außerdem flogen drei Becher in Richtung Innenraum, weshalb sich die Strafe auf 28.500 Euro beläuft.

Mindestens acht pyrotechnische Erzeugnisse zählte das DFB-Schiedsgericht beim Auswärtsspiel gegen den VfL Bochum am 21. November, was die SGD 4800 Euro kostet, ein am 26. September in Darmstadt aufs Feld geworfener Gegenstand schlägt noch mit 500 Euro zu Buche.

Dynamo Dresden noch weit von Strafen der Vorsaison entfernt

Auch gegen Mainz 05 glühte es im K-Block.
Auch gegen Mainz 05 glühte es im K-Block.  © Robert Michael/dpa

Insgesamt macht das 113.600 Euro, die Dynamo Dresden an den DFB überweisen muss, ein Drittel davon kann der Zweitligist allerdings für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.

Die SGD hat bereits zugestimmt, damit sind alle Urteile rechtskräftig.

Damit werden für die Sportgemeinschaft wegen Fehlverhaltens der eigenen Fans in dieser Saison bereits 137.600 Euro fällig, dazu kommen noch 7500 Euro fürs Zuspätkommen in Bochum.

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Von den Zahlen der vergangenen Saison sind die Dresdner aber noch weit entfernt: Damals musste Dynamo fast eine halbe Million Euro blechen.

Titelfoto: Robert Michael/dpa

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