Dynamo-Abstieg 2022 abgehakt: Daferner denkt nicht zurück

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Dresden - Nur einer aus Dynamos aktuellem Kader weiß noch, wie sich der Abstieg vom 24. Mai 2022 in der Relegation gegen den 1. FC Kaiserslautern angefühlt hat. Aber der will darüber eigentlich nicht mehr reden. Für Christoph Daferner (28) zählt nur das Hier und Jetzt.

Für Christoph Daferner (28) gilt nur die das Hier und Jetzt - und die Stärke der Mannschaft.
Für Christoph Daferner (28) gilt nur die das Hier und Jetzt - und die Stärke der Mannschaft.  © Lutz Hentschel

"Die Wichtigkeit des Spiels ist vielleicht ähnlich zu damals. Es ist ein sehr, sehr wichtiges Spiel am Samstag für uns. Aber ich glaube, die letzten Spiele waren nicht unwichtiger", gibt Dresdens Stürmer zu. Aber: "Von dem her habe ich gar nicht an vor vier Jahren denken müssen, weil es jetzt auch schon ein bisschen vergangen ist."

Nach dem besiegelten Abstieg drangen "Fans" in die Katakomben des Rudolf-Harbig-Stadions ein, wollten auch den Mannschaftsbus stürmen. Aber Daferner hat nach vier Jahren "jetzt trotzdem nicht diese Gedanken von den Dingen im Kopf, die rund um den Sport passiert sind. In keinster Weise".

Der 28-Jährige meint: "Wichtig ist, dass wir uns auf das fokussieren, was wir beeinflussen können. Und das ist einfach eine gute Leistung am Samstag. Und ich glaube, es wird wieder eine geile Stimmung sein im Stadion."

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Ohnehin herrscht in der Truppe und auch im Umfeld eine ganz andere Stimmung als damals. Weil es sich die Mannschaft über die Rückrunde hinweg mit sechs Siegen und 22 Punkten erarbeitet hat.

SGD-Angreifer Daferner blickt optimistisch nach vorne

Die Relegation gegen Kaiserslautern hat Christoph Daferner als einziger miterlebt.
Die Relegation gegen Kaiserslautern hat Christoph Daferner als einziger miterlebt.  © Lutz Hentschel

"Fakt ist, zur Winterpause waren wir abgeschlagen Tabellenletzter und jetzt stehen wir so da. Von dem her glaube ich, gibt es gar keinen Anlass zu negativen Gedanken. Also null Komma null", muss auch Daferner zugeben.

Er macht klar: "Nur weil wir jetzt ein Spiel verloren haben, habe ich auch nicht das Gefühl, dass irgendwie eine negative Stimmung vorherrscht. Wir haben es in den letzten Wochen immer sehr gut geschafft, so eine gewisse Ernsthaftigkeit, aber auch Lockerheit und Leichtigkeit zu haben."

Für "Dafi" ist am Samstag und an den zwei Spieltagen danach nur eins wichtig: "Vor allem auch an uns glauben, an die Stärke der Truppe."

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Titelfoto: Lutz Hentschel

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