Dynamo-Coach Stamm bleibt optimistisch: "Überzeugt, dass wir unsere Punkte holen"
Dresden - Der Trend zeigt wieder nach unten. Zwei Spiele, zwei Niederlagen heißt Dynamos Bilanz gegen – zugegeben – ambitionierte Gegner. Nach dem 0:1 gegen die Hertha war da aber viel Niedergeschlagenheit. Die Krawalle hatten daran einen großen Anteil, aber auch die Art und Weise, wie drei Punkte hergeschenkt wurden.
Gute Gelegenheiten waren nämlich nicht erst in Überzahl da, auch nicht nur durch den Elfmeter von Vincent Vermeij (31).
"Wir haben eine mehr als vernünftige Offensive im Liga-Vergleich. Also auch, wenn es heute mal so war, dass wir nicht so effizient waren, bin ich überzeugt, dass wir es die nächsten Wochen auch wieder hinbekommen", erklärt Thomas Stamm (43).
Dynamos Coach will keine Trübsal aufkommen lassen, verbreitete nach der 13. Saisonniederlage Optimismus.
"Ich würde jetzt schon sagen, dass Hertha ein sehr ambitionierter Zweitligist ist. Und wenn man sieht, wie wir aufgetreten sind, habe ich null Bauchschmerzen, dass wir in ein Loch fallen. Dass du hoffentlich enttäuscht bist nach einer, finde ich, ganz überzeugenden zweiten Halbzeit, wo wir uns einfach nicht belohnen, die Chancen haben, Punkte mitzunehmen. Ja, die Enttäuschung soll da sein, unbedingt."
Der Vorsprung von Dynamo Dresden nach unten ist aufgebraucht
Der minimale Vorsprung nach unten ist aufgebraucht. Dynamo als Tabellen-15. (minus zwei Tore), Holstein Kiel (minus acht) und Greuther Fürth dahinter (minus 21) trennt nur das Torverhältnis. Schlusslicht Münster ist auch nur zwei Punkte hinten dran.
Aber: Bielefeld als Elfter ist auch nur zwei Zähler weg. "Wir haben jetzt nicht sechs oder sieben Punkte Rückstand auf den Strich. Sondern, wenn wir so weiterarbeiten, wenn wir so weiterspielen, dann sind wir überzeugt, dass wir unsere Punkte holen. Es ist einfach eine Frage der Wahrscheinlichkeit", will Stamm die Woche "wieder so reingehen, mit der Überzeugung, die wir die letzten Wochen auch hatten. Es ist alles möglich."
In Nürnberg muss er aber auf die zwei gelbgesperrten Leistungsträger Robert Wagner (22) und Kofi Amoako (20) verzichten – auch das macht dem Schweizer zumindest nach außen keine Sorgen.
"Wir haben genügend Spieler, wir haben genügend fitte Spieler. Und wenn dann der eine oder andere Gelbgesperrte da ist, ist es völlig normal, dass es jetzt gerade beide trifft. Aber das müssen wir so akzeptieren. Wir haben genügend Spieler, die die Position gut ausführen können."
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Titelfoto: Lutz Hentschel

