Dynamo-Mittelfeldmann Ahmet Arslan will Siegesserie mit der SGD starten: "Hätte nichts dagegen!"

Dresden - Erleichterung an allen Enden: Auch am gestrigen Dienstag war Dynamo Dresdens Befreiung von der Horrorserie noch einmal Thema - ein letztes Mal, denn am heutigen Mittwoch gegen den SC Verl soll auch eine neue gestartet werden. Rein positiv natürlich.

Markus Anfang (48) glaubt vor der Partie gegen den SC Verl an seine Mannschaft.
Markus Anfang (48) glaubt vor der Partie gegen den SC Verl an seine Mannschaft.  © Lutz Hentschel

"Ich hätte nichts dagegen! Wir spielen doch alle Fußball, um die Spiele auch zu gewinnen", sagt Ahmet Arslan (28).

Dynamos Mittelfeldmann gibt aber auch zu: "In meinem Kopf war die Serie nicht, da ich auch nicht lange dabei war. Jetzt ist es nicht mehr in den Köpfen und ich wäre damit einverstanden, wenn wir aus acht sieglosen Monaten jetzt acht ungeschlagene Monate machen."

Was es dafür braucht? Bestenfalls drei Punkte gegen den SC Verl. Doch der Sportclub ist unangenehm, nicht nur auf dem Platz. Denn auch in den Köpfen kann der wenig klangvolle Name für leichte Probleme sorgen.

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Dynamo Dresden Dynamos gehen zu Fuß zum Training

Markus Anfang (48) sieht das nicht so. Sorge oder gar Angst, dass seine Spieler den kleinen Klub unterschätzen können, hat er nicht.

"Ich denke nicht, dass ich da warnen muss. Halle war schwer genug zu gewinnen und es macht keinen Unterschied, gegen wen du spielst. Du musst einfach deinen Stil aufs Feld bringen. Das erarbeitest du dir im Training und gegen wen es dann geht, ist egal", sagt Dynamos Coach.

Auch mit Standards will Ahmet Arslan (28) die SGD zur neuen Siegesserie führen.
Auch mit Standards will Ahmet Arslan (28) die SGD zur neuen Siegesserie führen.  © DPA/Robert Michael

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Für Ahmet Arslan (28.) und die SGD war der Sieg in Halle ein hartes Stück Arbeit.
Für Ahmet Arslan (28.) und die SGD war der Sieg in Halle ein hartes Stück Arbeit.  © imago/Dennis Hetzschold

Wer sich in den drei Tagen nach dem Spiel in Halle im Training besonders hervorgetan hat, das wird sich am Abend auf dem Spielberichtsbogen zeigen.

Fakt ist: Im Lazarett hat sich nichts getan. Leichte Hoffnungen, dass Kyu-Hyun Park (21) wieder zurückkommt, haben sich schnell zerschlagen.

"Es waren ja auch nur wenige Tage, seit es passiert ist", so Anfang. "Zum Glück hat sich aber auch keiner mehr mit Problemen abgemeldet."

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Nicht ausgeschlossen aber, dass der 48-Jährige hier und da doch noch einmal etwas ändert. Denn drei Tage später steht bereits das nächste Spiel beim FC Viktoria Köln an.

Anfang: "Wir halten Rücksprache mit den Spielern, schauen uns die Werte an. Jeder, der hier im Kader ist, hat den Anspruch zu spielen."

Egal, wer am Ende aufläuft, der Coach fordert mutigen Offensivfußball: "An der Taktiktafel wurde noch kein Zweikampf gewonnen."

Titelfoto: imago/Dennis Hetzschold

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