Dynamo gegen Fürth live: Ausgerechnet Wagner trifft gegen Ex-Club, Bobzien legt nach!
Dresden - Dynamo Dresden hat eine Rote Laterne abzugeben! Gelingen soll das heute mit Punkten unter Flutlicht vor den heimischen Fans im Rudolf-Harbig-Stadion gegen die SpVgg Greuther Fürth.
Aktueller Spielstand:
Dynamo Dresden - SpVgg Greuther Fürth 2:0
Torschützen: 1:0 Wagner (31.), 2:0 Bobzien (41.)
In unserem TAG24-Liveticker zum Spiel der SGD gegen Fürth bleibt Ihr heute am Ball!
Halbzeit: Ein kompliziertes Spiel für die SGD. Gemessen am Spielverlauf ist die 2:0-Führung hier sicher mehr als schmeichelhaft, aber bei beiden Treffern hatte Dynamo genau das Quäntchen Glück, das die letzten Wochen fehlte. Insgesamt bestimmen die Gäste jedoch das Spiel - und hatten ihrerseits genügend Möglichkeit, auch mindestens ein Tor zu erzielen. Wichtig wird für Schwarz-Gelb, den Vorsprung im zweiten Durchgang auch in drei komplette Zähler umzumünden. Das war in den vergangenen Wochen die große Schwäche der Mannschaft von Thomas Stamm.
Dynamo Dresden führt zur Pause gegen Greuther Fürth
Halbzeit: Dann ist Pause, Dynamo geht mit dem 2:0 in die Halbzeit.
45. Minute +5: Die Gäste wollen vor der Pause unbedingt noch rankommen. Nach einer Flanke von rechts steht Itter am langen Pfosten blank, sein erster Versuch wird geblockt, der zweite landet neben dem Kasten von Grill.
45. Minute +3: Fürth bekommt nach Straudi-Foul einen Freistoß kurz vor Dresdens rechter Strafraumseite. Itter zieht den Standard dicht vors Tor, aber an allen vorbei ins Aus.
45. Minute +1: Fünf Minuten werden im ersten Durchgang noch nachgespielt.
45. Minute: Nächster Fürther Angriff, Sillah schießt - und verzieht deutlich.
45. Minute: Fürth kommt kurz vor der Pause nochmal über Pohlmann und Klaus, dann gewinnt Hauptmann aber einen wichtigen Zweikampf vor dem eigenen Sechzehner.
Ben Bobzien legt das Zweite für Dynamo Dresden nach!
41. Minute: TOOOOOOOOOR für Dynamo, Bobzien erhöht auf 2:0! Vermeij will den Ball festmachen, hat dabei allerdings erst noch Probleme. Raschl schnappt sich aber das Leder und nimmt Bobzien mit, der wieder mit enger Ballführung in die Mitte zieht - und dann abschließt. Sein Schuss wird von Blank noch unhaltbar für Hellstern abgefälscht.
40. Minute: Bei der muss Grill zunächst wieder mit den Fäusten hin, im zweiten Anlauf gerät Blanks Kopfball zu ungefährlich.
40. Minute: Straudi verschätzt sich bei einem langen Ball etwas und kann dann nur noch zur Ecke klären.
37. Minute: Covic hat es bei einem Luftzweikampf mit Bansé am Kopf erwischt, auch der Kroate muss wie schon Vermeij zu Beginn behandelt werden. Es scheint aber weiterzugehen für ihn.
35. Minute: Wieder das Kleeblatt! Über links kommt die Kugel in die Mitte, wo erst Sillah und dann auch noch Bansé mit vereinten Kräften abgeblockt werden.
34. Minute: Die Gäste sind um eine schnelle Antwort bemüht, Grill packt nach einer Ecke von links sicher zu.
Robert Wagner bringt Dynamo Dresden gegen seinen Ex-Club in Führung!
31. Minute: TOOOOOOOOOR für die SGD, ausgerechnet Robert Wagner erzielt das 1:0! Bobzien dribbelt sich von links gegen mehrere Gäste sehenswert in die Mitte und bedient dann Hauptmann, der eigentlich hängen bleibt. Doch mit etwas Glück springt das Leder zum Ex-Fürther, der es eiskalt mit der Innenseite in die Maschen befördert.
29. Minute: Nächste Gelegenheit für die Gäste - Appelkamp darf schießen, Grill wehrt ab.
27. Minute: Hauptmann wird vor dem eigenen Sechzehner gefoult - wichtig für Dresden, dass er diesen Pfiff auch zieht. Fürth hat nun insgesamt wieder ein deutliches Übergewicht.
25. Minute: Auf der Gegenseite mal wieder Dynamo nach längerer Verschnaufpause. Bobzien will links im Strafraum in die Mitte legen, doch Fürth-Keeper Hellstern fängt ab.
24. Minute: Wieder ist Grill zur Stelle! Fürth verlagert die Seite, über rechts bedient Dehm mit viel Platz dann Sillah, der es probiert. Dresdens Torwart nimmt erst die Fäuste und hat das Leder im zweiten Zupacken dann sicher.
21. Minute: Grill muss abtauchen! Das Kleeblatt erobert die Kugel tief in der Dresdner Hälfte und schaltet um, Felix Klaus zieht dann aus halbrechter Position im Strafraum ab, doch der Dynamo-Keeper ist schnell unten und pariert zur Ecke.
19. Minute: Nach einer Pohlmann-Ecke wird es im Dresdner Sechzehner kurz hektisch, am Ende bekommt Dynamo die Situation aber bereinigt.
18. Minute: Erneut die Gäste, Heuer nimmt aus der Distanz Maß - weit vorbei.
16. Minute: Und trotzdem braucht Dynamo jetzt Glück! Das Kleeblatt ist im Vorwärtsgang und setzt Sillah in Szene, dann rennen sich Sterner und Muhamedbegovic gegenseitig um, weshalb der Fürth-Angreifer zum Abschluss kommt. Der geht dann aber knapp am langen Pfosten vorbei.
14. Minute: Die Hausherren haben aktuell komplett übernommen. Sterner probiert es aus der Distanz - links vorbei.
13. Minute: Dresden bleibt am Drücker, eine Sterner-Ecke von links bringt aber nichts ein.
Patrice Covic hat die Führung auf dem Fuß!
10. Minute: Gleich die nächste gute Chance für Dresden - und die bislang beste des Spiels! Dieses Mal geht es über links, wo Hauptmann von der Grundlinie Covic bedient, der das Leder aber aus guter Position weit über den Kasten jagt. Da war deutlich mehr drin.
10. Minute: Jetzt mal Dynamo! Erst kombiniert sich die Sportgemeinschaft über mehrere Stationen herrlich in den Fürther Strafraum, doch dann findet Wagner seinen Stürmer nicht. Im zweiten Anlauf wird auch Bobzien geblockt.
8. Minute: Bei einer Dehm-Hereingabe von rechts rutscht Rapp weg und schlägt über den Ball, dahinter steht aber niemand einschussbereit da. Glück für die Hausherren.
7. Minute: Die ersten Minuten gehören dem Gast aus Mittelfranken, der die Kugel geschickt durch die eigenen Reihen laufen lässt. Im letzten Drittel packt die SGD bislang aber noch zu.
5. Minute: Fürth bekommt einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld, währenddessen betritt Vermeij wieder das Feld.
3. Minute: Vermeij geht erst einmal raus und lässt sich am Spielfeldrand weiter versorgen, derweil läuft die Partie weiter. Dynamo also aktuell ein Mann weniger.
2. Minute: Vincent Vermeij liegt nach einem Zweikampf direkt am Boden und muss behandelt werden. Hendry Blank hebt das Bein und trifft den Niederländer im Gesicht, dafür sieht der Fürther auch direkt die Gelbe Karte.
Das Spiel zwischen Dynamo Dresden und Greuther Fürth läuft!
1. Minute: Der Ball rollt, das Spiel läuft!
18.23 Uhr: Friedrich Müller tippt heute auf einen Dynamo-Sieg!
Friedrich Müller ist sich sicher, heute gibt’s den dritten Saisonsieg für die SGD.
Der gelb-rot-gesperrte Youngster tippte gerade am Sky-Mikrofon in seiner typischen wortkargen Art: "2:0 für uns. Heute wird es souverän."
18.15 Uhr: K-Block pfeift auch Paul Will aus
Als die Mannschaftsaufstellung der Gäste vorgetragen wird, ertönen wie gewohnt Pfiffe im K-Block.
Die werden bei der Nennung voll Ex-Dynamo Paul Will sogar noch einmal etwas lauter. Der Abgang des Vizekapitäns lief damals nicht völlig geräuschlos, offenbar nehmen ihm einige Fans das noch übel.
18.10 Uhr: Die Spieler sind draußen zur Erwärmung
Inzwischen wärmen sich die Spieler auf dem Rasen auf, das kann bei der klirrenden Kälte heute Abend nicht schaden.
Der K-Block ist derweil bereits voll, auf den restlichen Tribünen ist aber noch reichlich Platz. Auch die 500 mitgereisten Fürther stehen bereits im Auswärtsblock. Auf den ersten Blick könnten es sogar ein paar mehr sein.
18 Uhr: Dynamo Dresden empfängt heute den Dauerbrenner der 2. Bundesliga
Mit der SpVgg Greuther Fürth erwartet Dynamo heute hohen Besuch im Rudolf-Harbig-Stadion, denn das Kleeblatt ist der Spitzenreiter der ewigen Tabelle der 2. Bundesliga.
Satte 1272 Partien haben die Mittelfranken schon im Unterhaus absolviert, dabei 1846 Punkte gesammelt. Durch diese Zahlen thront die Spielvereinigung mit 144 Vorsprung auf den FC St. Pauli ganz oben in der Gesamtrangliste.
Fürth ist sowas wie das Gegenteil einer Fahrstuhl-Mannschaft. Seit 1997 ist der Club nun schon praktisch Dauergast in der 2. Liga, unterbrochen nur von zwei kurzen Abenteuern im Oberhaus. 2012/13 und 2021/22 ging es als Tabellenletzter aber umgehend wieder runter.
Vergangene Spielzeit klopfte die SpVgg dann aber doch kräftig beim ersten Abstieg in die Drittklassigkeit seit 1983 an. Verhindert wurde das letztlich jedoch in einer umkämpften Relegation gegen Rot-Weiss Essen, in der Fürth das Hinspiel noch mit 0:1 verlor, vor heimischem Publikum mit einem 2:0-Erfolg aber den Klassenerhalt sicherte.
17.32 Uhr: Thomas Stamm wechselt auf vier Positionen!
Im Vergleich zum Auswärtsauftritt bei Hannover 96 verändert Dynamo-Coach Thomas Stamm seine Startelf auf vier Positionen.
Vincent Vermeij, Ahmet Muhamedbegovic, Simon Straudi und Ben Bobzien beginnen für Christoph Daferner, Jakob Lemmer, Alexander Rossipal und Friedrich Müller, der rotgesperrt fehlt.
Außerdem hat es Kennedy Okpala wieder in den Kader geschafft. Er nimmt den Platz von Müller ein.
17.05 Uhr: Die Mannschaften sind da!
Die Mannschaftsbusse sind am RHS eingetroffen, den Anfang hat die SpVgg Greuther Fürth um 16.53 Uhr gemacht.
Drei Minuten später trudelte auch Dynamo am eigenen Wohnzimmer ein.
16.42 Uhr: Die ersten Fans sind da, Mitgliederaktionen laufen
Schon zwei Stunden vor dem Anpfiff haben sich bei eisigen sechs Grad zahlreiche Fans vor dem K-Block zum Einlass eingefunden.
Vor dem Rudolf-Harbig-Stadion ist auch bereits zu erkennen, dass das Spiel heute im Zeichen der Mitglieder steht. Ein Aktionsstand der Giraffenbande kümmert sich um die jüngsten Dynamos, für die Bestandsmitglieder sind in der Arena schon Stände aufgebaut.
16.05 Uhr: Hier läuft Dynamo gegen Fürth im TV
Wer das Heimspiel der SGD heute im TV verfolgen möchte, braucht ein kostenpflichtiges Abo bei Sky oder dem dazugehörigen Streamingdienst WOW.
Der Bezahlsender zeigt die Partie nämlich exklusiv als Einzeloption oder in der Konferenz mit dem Parallelspiel Eintracht Braunschweig gegen Energie Cottbus.
Die Vorberichterstattung beginnt um 18 Uhr, das Einzelspiel läuft auf Sky Sport 3. Dort kommentiert Joachim Hebel die Begegnung.
15.40 Uhr: Michael Bacher leitet das Spiel zwischen Dynamo Dresden und Greuther Fürth
Schiedsrichter der heutigen Partie ist Michael Bacher aus Wasserburg am Inn.
Siebenmal hatte der 35-Jährige bereits das Vergnügen mit der SGD, zuletzt allerdings noch während der Drittliga-Saison 2023/24 beim 2:0-Erfolg in Mannheim. Insgesamt ist die Dresdner Bilanz mit Bacher an der Pfeife ausgeglichen: zwei Siege, drei Unentschieden, zwei Niederlagen.
Eine sehr unschöne Erinnerung haben die Schwarz-Gelben allerdings mit dem Unparteiischen, denn eine der beiden Niederlagen war das 2:3 gegen Darmstadt im Februar 2020. Dabei zeigte er nicht nur Simon Makienok die Rote Karte, Patrick Schmidt erzielte damals auch den vermeintlichen Ausgleich, doch VAR Florian Badstübner schaltete sich ein. Bacher schaute sich die Szene am Monitor an und nahm das Tor wegen einer Abseitsstellung zurück.
Dynamo war damals überzeugt, dass der VAR gar nicht hätte eingreifen dürfen, und legte sogar Einspruch gegen die Spielwertung ein. Bei der mündlichen Verhandlung räumte der Schiedsrichter einen Fehler ein, das DFB-Sportgericht wies den Einspruch letztlich aber trotzdem ab.
Auf der Gegenseite dürften auch die Fürther bei der Ansetzung des Offiziellen nicht gerade Freudensprünge machen, denn mit Bacher als Spielleiter konnte das Kleeblatt bei fünf Partien noch nie gewinnen. Zuletzt pfiff er die 1:2-Pleite im Mai bei der Hertha.
Unterstützt wird der Referee von seinen Assistenten Nico Fuchs und Thomas Stein, Max Kluge ist der Vierte Offizielle, Tobias Welz fungiert als VAR.
15.20 Uhr: Paul Will kehrt heute nach Dresden zurück
Auf der anderen Seite steht nur ein Profi mit Dynamo-Vergangenheit, die hat es dafür aber in sich. Paul Will kehrt heute an seine alte Wirkungsstätte zurück.
Der Sechser wechselte im Sommer 2020 aus der Bayern-Jugend nach Dresden und absolvierte in den darauffolgenden vier Jahren nicht nur satte 129 Pflichtspiele für die SGD, sondern avancierte an der Elbe auch zum Vizekapitän.
Mit Dynamo stieg der defensive Mittelfeldmann 2021 in die 2. Bundesliga auf, wo er ein Jahr später den bitteren Abstieg in der Relegation gegen den 1. FC Kaiserslautern miterlebte. Zum Teil zumindest, denn Will musste im Hinspiel früh mit einer Gehirnerschütterung raus und verpasste anschließend das Rückspiel.
Zwei weitere Jahre blieb er Schwarz-Gelb daraufhin noch treu und verpasste zweimal den Wiederaufstieg. Er stand beim Debakel von Meppen auf dem Rasen und durchlitt die Horror-Rückrunde 2023/24, die den bereits sicher geglaubten Gang ins Unterhaus durchkreuzte.
Dann ging es nach Darmstadt, wo der Linksfuß aber kaum zum Einsatz kam. Nach einer Leihe in der vergangenen Rückrunde verpflichtete Fürth ihn im Sommer nun fest, bei der Spielvereinigung gehört Will nun wieder zu den Leistungsträgern.
15.03 Uhr: Vier SGD-Profis treffen heute Abend auf ihren Ex-Club
Dynamo und Fürth - da scheint es irgendeine Verbindung zu geben. Nicht bei der Deutschen Bahn, wer die Kirche St. Michael oder das Schloss Burgfarrnbach sehen will, muss irgendwo umsteigen. Wohl aber auf dem Fußballplatz.
Gleich vier aktive Dynamo-Akteure haben nämlich mal für die Spielvereinigung gekickt. Keeper Lennart Grill wurde zur Rückrunde der Saison 2024/25 von Union Berlin nach Mittelfranken verliehen, absolvierte aber nur drei Einsätze in Abwesenheit des verletzten Nahuel Noll.
Besser lief es da für Nicolai Rapp. Im zarten Alter von 19 Jahren gab die TSG Hoffenheim ihr Defensivtalent für anderthalb Jahre ans Kleeblatt ab. In Fürth etablierte sich der Defensivspezialist im Profibereich, auch wenn es noch nicht ganz zur Stammkraft reichte. Aue gefiel aber, was "Rappo" bei der Spielvereinigung zeigte. Nach dem Ende der Leihe wechselte der gebürtige Heidelberger fest ins Erzgebirge.
Nicht völlig unähnlich verlief auch der Werdegang von Tobias Raschl. Bei Borussia Dortmund blieb dem Mittelfeld-Allrounder der Sprung zur A-Mannschaft trotz Bundesligadebüt letztlich verwehrt, dafür konnte er beim BVB mit der U23 schon Erfahrung im Herrenbereich sammeln, ehe er im Winter 2022 nach Fürth ging. Das Kleeblatt spielte damals ebenfalls im Oberhaus. Zwar stieg das Team am Ende der Saison ab, Trainer Stefan Leitl gönnte Raschl aber gleich zehn Einsätze in der Bundesliga. Im Folgejahr etablierte er sich dann mit zwei Toren und drei Vorlagen in 29 Zweitligaspielen bei der SpVgg, bevor es weiter nach Kaiserslautern ging.
Großen Eindruck in Fürth hat auch Robert Wagner während seiner Leihe zur Saison 2023/24 in Fürth hinterlassen. Der Motor avancierte zum unangefochtenen Stammspieler und bewies mit vier Treffern und fünf Assists bei 31 Einsätzen auch reichlich Torgefahr. Vor dem Spiel in Dresden rückte das Kleeblatt den Ex-Schützling auch auf der eigenen Website in den Fokus und lobte dessen enorme Laufbereitschaft.
14.47 Uhr: Heißt Dynamo Dresdens heutiger Gegner bald anders?
Es könnte heute ein historisches Spiel werden - nämlich das letzte der SGD gegen die SpVgg Greuther Fürth.
Um den Club an sich braucht sich aber niemand Sorgen machen, es geht lediglich um den Namen. Viele Kleeblatt-Fans setzen sich schon seit Jahren für eine Rückbenennung zu "Spielvereinigung Fürth" ein.
Unter diesem Namen wurde der Verein 1903 gegründet, der Zusatz "Greuther" schlich sich erst 1996 durch den Beitritt der Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth ein. Ehrenpräsident Helmut Hack agierte als Triebfeder, konsolidierte die Franken anschließend finanziell und brachte den sportlichen Erfolg zurück. Trotzdem ist die Bezeichnung vielen Anhängern bis heute ein Dorn im Auge.
Am Sonntag, dem 8. November, wird auf einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung im Sportpark Ronhof jetzt über die Umbenennung abgestimmt. Für eine Änderung der Satzung sind 75 Prozent der Stimmen notwendig.
14.24 Uhr: Dynamo Dresden ehrt heute das 40.000. Mitglied
Auch wenn es nicht restlos voll wird, dürfen sich die Fans heute auf einen besonderen Tag freuen, denn das Spiel wird den eigenen Mitgliedern gewidmet.
Bereits vor wenigen Wochen kündigte Stephan Zimmermann an, dass der Verein im November oder Dezember die Marke von 40.000 Mitgliedern knacken wird. Jetzt ist es bereits Anfang November soweit. Das 40.000. Mitglied der Sportgemeinschaft wird gegen Fürth sogar auf dem Rasen geehrt.
Daneben dürfen sich auch die Bestandsmitglieder über ein paar Schmankerl freuen. Dynamo erhöht den Rabatt im Fanshop heute von den dauerhaften fünf Prozent für Mitglieder auf 15 Prozent. Außerdem stellt der Club vor den Eingängen an der Lennéstraße und hinter der Westtribüne Aktionsstände auf. Einige Mitglieder werden zudem in den Genuss kommen, hinter die Kulissen blicken zu dürfen, hieß es auf der Website des Vereins.
14.01 Uhr: Das Rudolf-Harbig-Stadion ist heute nicht restlos ausverkauft
Am Freitagabend werden rund 30.000 Fans im schwarz-gelben Wohnzimmer erwartet.
Etwa 500 davon reisen aus dem Frankenland mit an, komplett ausverkauft ist die Partie aber nicht. Dynamo verwies im Vorfeld auf den Zweitmarkt oder den eigenen Online-Ticketshop, um die Bude doch noch voll zu bekommen.
Der Einlass beginnt um 16.30 Uhr, außerdem ist die Begegnung zur Abwechslung mal kein Hochrisikospiel. Somit herrschen im Bereich des Stadions keine besonderen Regeln zum Mitführen von bestimmten Gegenständen.
13.43 Uhr: Wird es für Thomas Stamm bei einer Niederlage eng?
Auch bei einer Heimniederlage heute Abend gegen Fürth wackelt der Trainerstuhl von Thomas Stamm in Dresden nicht - zumindest, wenn man den Worten von Sport-Geschäftsführer Sören Gonther Glauben schenken kann.
"Die Trainerfrage stellt sich für uns nicht", bekräftigte der 39-Jährige unter der Woche gegenüber der Sächsischen Zeitung.
Der Dynamo-Übungsleiter aus der Schweiz wusste das auch gleich zu schätzen: " Seit er hier ist, spüre ich diese Unterstützung", erklärte Stamm anschließend.
Fakt bleibt aber auch, dass der Coach trotz eines hoffnungsvollen Transfersommers bislang nicht an die bärenstarke Rückrunde der vergangenen Spielzeit anknüpfen konnte, nach zehn Runden auf dem letzten Tabellenplatz steht und eine weitere Pleite - insbesondere vor heimischem Publikum und gegen einen potenziellen Konkurrenten im Abstiegskampf - die Stimmung an der Elbe nicht gerade verbessern würde.
13.25 Uhr: Heiko Vogel warnt vor "angeschlagenem Boxer" Dynamo Dresden
Diese Formulierung kennt man doch in Dresden: Fürth-Trainer Heiko Vogel hat vor dem Spiel seiner Mannschaft an der Elbe vor einem "angeschlagenen Boxer" gewarnt.
"Ich denke, dass sie in Dresden mehr Druck haben als wir", sagte der 50-Jährige auf der abschließenden Pressekonferenz zunächst. "Dresden ist ein angeschlagener Boxer, der sehr gefährlich ist. Wir können uns noch gut an das letzte Spiel erinnern, das will ich nicht mehr kommentieren müssen. In der Rückrunde waren sie Top vier. Wir sind gewarnt."
Zuletzt waberte die Bezeichnung für einen Gegner durch Elbflorenz, als Dynamo nach dem ersten Saisonsieg gegen Darmstadt in Heidenheim ranmusste, das gerade in der Liga von Hertha (1:4) und im DFB-Pokal vom Regionalligisten SSV Jeddeloh II (2:5) zerlegt worden war. Die SGD verlor nach einem extrem bitteren Spielverlauf an der Brenz mit 3:5.
Stamm nahm das geflügelte Wort Ende August zwar selbst in den Mund, jedoch nur, um es explizit abzulehnen, da er Heidenheim immer für gefährlich halte, nicht nur mit dem Rücken zur Wand. Trotzdem dürfte er sich heute einen Lucky Punch seiner taumelnden Boxer wünschen.
13.08 Uhr: Abwehrsorgen bei Dynamo Dresden vor dem Spiel gegen Greuther Fürth
Thomas Stamm ist am Freitag nicht unbedingt zu beneiden, denn vor allem in der Defensive drückt in der sächsischen Landeshauptstadt ganz schön der Schuh.
Neben den Langzeitverletzten Lars Bünning und Kenneth Schmidt fällt auch Thomas Keller nach seiner Gehirnerschütterung weiter aus. Daneben fehlt Youngster Friedrich Müller nach seiner Ampelkarte in Hannover gesperrt.
Auch Nicolai Rapp musste in Niedersachsen frühzeitig runter, allerdings aufgrund einer Verletzung. Die hat der Neuzugang inzwischen auskuriert, er steht für das Spiel am Freitagabend glücklicherweise zur Verfügung, wie Stamm auf der abschließenden Pressekonferenz erklärte. Sonst wären nur noch Ahmet Muhamedbegovic und Till Neininger als Innenverteidiger übrig gewesen.
Eventuell könnte es trotzdem zu einer unerwarteten Umstellung in der Viererkette kommen, denn der SGD-Coach betonte ungewohnt offensiv, dass auch Alexander Rossipal in der Innenverteidigung auflaufen kann und das in Rostock bereits getan hat. Dadurch würde Straudi seinen Platz hinten links behalten, der Standardkünstler würde reinrücken.
12.45 Uhr: Bilanz und Ausgangslage
Insgesamt sieht die Statistik zum Duell gegen die Spielvereinigung aus Dresdner Sicht allerdings nicht gerade rosig aus.
18 Mal trafen beide Clubs bislang zu Pflichtspielen aufeinander, nur viermal hat Schwarz-Gelb dabei das Feld als Sieger verlassen. Der Triumph im Januar beendete sogar eine fast neunjährige Durststrecke. Auf der anderen Seite feierte das Kleeblatt neun Erfolge, fünf Partien endeten mit einem Unentschieden.
Der Austragungsort dürfte Dynamo allerdings Mut machen, denn die beiden bisherigen Saisonsiege gegen Darmstadt und Magdeburg gelangen jeweils vor heimischer Kulisse.
Außerdem waren die Franken selbst in dieser Saison noch nicht mit Konstanz gesegnet. Zwei Siege am Stück konnte das Team von Coach Heiko Vogel beispielsweise noch nicht einfahren, vergangenen Sonntag holte Fürth aber einen 1:0-Erfolg im Sportpark Ronhof gegen Holstein Kiel.
12.30 Uhr: Wird Greuther Fürth für Dynamo Dresden wieder zum Wegweiser?
Der Blick in die vergangene Spielzeit zeigt, was für ein gutes Omen ein Sieg gegen die Gäste aus dem Frankenland sein könnte.
Denn da war das Kleeblatt praktisch der Wegweiser für die Sportgemeinschaft. Zum Saisonauftakt Anfang August 2025 setzte es nämlich eine bittere 2:3-Pleite in Fürth - es war der Auftakt einer horrenden Hinrunde, in welcher Schwarz-Gelb lediglich drei Siege feiern durfte.
Nach der Winterpause traf Dynamo dann wieder als Erstes auf die Spielvereinigung, gewann durch die Treffer von Thomas Keller und Jakob Lemmer mit 2:0 und läutete eine herausragende Rückrunde ein, die im Klassenerhalt gipfelte.
12 Uhr: Dynamo Dresden gegen die SpVgg Greuther Fürth im Liveticker
Hallo und herzlich willkommen zu unserem Liveticker zur Partie am 11. Spieltag der 2. Liga zwischen Dynamo und Fürth.
Ab 18.30 geht es im RHS rund, vorher versorgen wir euch hier mit allen Infos, Hintergrundgeschichten und Impressionen.
Titelfoto: Robert Michael/dpa