Dresden - Dynamo Dresden hat eine Rote Laterne abzugeben! Gelingen soll das heute ab 18.30 Uhr mit Punkten unter Flutlicht vor den heimischen Fans im Rudolf-Harbig-Stadion gegen die SpVgg Greuther Fürth.
Gerade herrschte an der Elbe nach dem Sieg im DFB-Pokal gegen Schalke noch Aufbruchsstimmung, da ist diese nach dem ernüchternden 1:2 in Hannover auch schon wieder dahin.
Die Sportgemeinschaft steht mit acht Zählern nach zehn Partien punktgleich mit Kiel ganz unten in der Tabelle der 2. Bundesliga - und will das Ruder nun herumreißen. Vielleicht bringt das Kleeblatt ja das nötige Glück mit nach Sachsen.
In unserem TAG24-Liveticker zum Spiel der SGD gegen Fürth bleibt Ihr heute am Ball!
13.43 Uhr: Wird es für Thomas Stamm bei einer Niederlage eng?
Auch bei einer Heimniederlage heute Abend gegen Fürth wackelt der Trainerstuhl von Thomas Stamm in Dresden nicht - zumindest, wenn man den Worten von Sport-Geschäftsführer Sören Gonther Glauben schenken kann.
"Die Trainerfrage stellt sich für uns nicht", bekräftigte der 39-Jährige unter der Woche gegenüber der Sächsischen Zeitung.
Der Dynamo-Übungsleiter aus der Schweiz wusste das auch gleich zu schätzen: " Seit er hier ist, spüre ich diese Unterstützung", erklärte Stamm anschließend.
Fakt bleibt aber auch, dass der Coach trotz eines hoffnungsvollen Transfersommers bislang nicht an die bärenstarke Rückrunde der vergangenen Spielzeit anknüpfen konnte, nach zehn Runden auf dem letzten Tabellenplatz steht und eine weitere Pleite - insbesondere vor heimischem Publikum und gegen einen potenziellen Konkurrenten im Abstiegskampf - die Stimmung an der Elbe nicht gerade verbessern würde.
13.25 Uhr: Heiko Vogel warnt vor "angeschlagenem Boxer" Dynamo Dresden
Diese Formulierung kennt man doch in Dresden: Fürth-Trainer Heiko Vogel hat vor dem Spiel seiner Mannschaft an der Elbe vor einem "angeschlagenen Boxer" gewarnt.
"Ich denke, dass sie in Dresden mehr Druck haben als wir", sagte der 50-Jährige auf der abschließenden Pressekonferenz zunächst. "Dresden ist ein angeschlagener Boxer, der sehr gefährlich ist. Wir können uns noch gut an das letzte Spiel erinnern, das will ich nicht mehr kommentieren müssen. In der Rückrunde waren sie Top vier. Wir sind gewarnt."
Zuletzt waberte die Bezeichnung für einen Gegner durch Elbflorenz, als Dynamo nach dem ersten Saisonsieg gegen Darmstadt in Heidenheim ranmusste, das gerade in der Liga von Hertha (1:4) und im DFB-Pokal vom Regionalligisten SSV Jeddeloh II (2:5) zerlegt worden war. Die SGD verlor nach einem extrem bitteren Spielverlauf an der Brenz mit 3:5.
Stamm nahm das geflügelte Wort Ende August zwar selbst in den Mund, jedoch nur, um es explizit abzulehnen, da er Heidenheim immer für gefährlich halte, nicht nur mit dem Rücken zur Wand. Trotzdem dürfte er sich heute einen Lucky Punch seiner taumelnden Boxer wünschen.
13.08 Uhr: Abwehrsorgen bei Dynamo Dresden vor dem Spiel gegen Greuther Fürth
Thomas Stamm ist am Freitag nicht unbedingt zu beneiden, denn vor allem in der Defensive drückt in der sächsischen Landeshauptstadt ganz schön der Schuh.
Neben den Langzeitverletzten Lars Bünning und Kenneth Schmidt fällt auch Thomas Keller nach seiner Gehirnerschütterung weiter aus. Daneben fehlt Youngster Friedrich Müller nach seiner Ampelkarte in Hannover gesperrt.
Auch Nicolai Rapp musste in Niedersachsen frühzeitig runter, allerdings aufgrund einer Verletzung. Die hat der Neuzugang inzwischen auskuriert, er steht für das Spiel am Freitagabend glücklicherweise zur Verfügung, wie Stamm auf der abschließenden Pressekonferenz erklärte. Sonst wären nur noch Ahmet Muhamedbegovic und Till Neininger als Innenverteidiger übrig gewesen.
Eventuell könnte es trotzdem zu einer unerwarteten Umstellung in der Viererkette kommen, denn der SGD-Coach betonte ungewohnt offensiv, dass auch Alexander Rossipal in der Innenverteidigung auflaufen kann und das in Rostock bereits getan hat. Dadurch würde Straudi seinen Platz hinten links behalten, der Standardkünstler würde reinrücken.
12.45 Uhr: Bilanz und Ausgangslage
Insgesamt sieht die Statistik zum Duell gegen die Spielvereinigung aus Dresdner Sicht allerdings nicht gerade rosig aus.
18 Mal trafen beide Clubs bislang zu Pflichtspielen aufeinander, nur viermal hat Schwarz-Gelb dabei das Feld als Sieger verlassen. Der Triumph im Januar beendete sogar eine fast neunjährige Durststrecke. Auf der anderen Seite feierte das Kleeblatt neun Erfolge, fünf Partien endeten mit einem Unentschieden.
Der Austragungsort dürfte Dynamo allerdings Mut machen, denn die beiden bisherigen Saisonsiege gegen Darmstadt und Magdeburg gelangen jeweils vor heimischer Kulisse.
Außerdem waren die Franken selbst in dieser Saison noch nicht mit Konstanz gesegnet. Zwei Siege am Stück konnte das Team von Coach Heiko Vogel beispielsweise noch nicht einfahren, vergangenen Sonntag holte Fürth aber einen 1:0-Erfolg im Sportpark Ronhof gegen Holstein Kiel.
12.30 Uhr: Wird Greuther Fürth für Dynamo Dresden wieder zum Wegweiser?
Der Blick in die vergangene Spielzeit zeigt, was für ein gutes Omen ein Sieg gegen die Gäste aus dem Frankenland sein könnte.
Denn da war das Kleeblatt praktisch der Wegweiser für die Sportgemeinschaft. Zum Saisonauftakt Anfang August 2025 setzte es nämlich eine bittere 2:3-Pleite in Fürth - es war der Auftakt einer horrenden Hinrunde, in welcher Schwarz-Gelb lediglich drei Siege feiern durfte.
Nach der Winterpause traf Dynamo dann wieder als Erstes auf die Spielvereinigung, gewann durch die Treffer von Thomas Keller und Jakob Lemmer mit 2:0 und läutete eine herausragende Rückrunde ein, die im Klassenerhalt gipfelte.
12 Uhr: Dynamo Dresden gegen die SpVgg Greuther Fürth im Liveticker
Hallo und herzlich willkommen zu unserem Liveticker zur Partie am 11. Spieltag der 2. Liga zwischen Dynamo und Fürth.
Ab 18.30 geht es im RHS rund, vorher versorgen wir euch hier mit allen Infos, Hintergrundgeschichten und Impressionen.