Dynamo gegen Hertha BSC live: Eklat in Dresden! Fans stürmen zum Gästeblock, Lager beschießen sich mit Raketen

Dresden - Riesiger Eklat beim Top-Spiel von Dynamo Dresden gegen Hertha BSC. In der 19. Minute explodierte vor dem K-Block der SGD ein Böller, danach stürmten die heimischen Fans am Rande des Spielfeldes in Richtung Gästeblock. Schon zuvor standen Anhänger der Berliner im Innenraum. Vor dem Hertha-Block beschossen sich beide Lager dann aus Nah-Distanz mit Raketen und Pyrotechnik.

Dabei wurden auf der Gegentribüne auch unbeteiligte Fans getroffen. Die Polizei rannte ins Stadion, die Fans von Dynamo zogen sich nach einer Weile wieder zurück. Nachdem die Beamten mindestens eine Viertelstunde zwei Ketten auf dem Rasen gebildet hatten, zogen sie sich gegen 21 Uhr zurück.

Es ist der größte Eklat in Dresden seit der Eröffnung des damals umgebauten Rudolf-Harbig-Stadions. Noch nie haben bis dato die Anhänger im eigenen Rund während einer Partie den Rasen gestürmt und sind zum Gästeblock gerannt. Der Auslöser des Skandals ist noch völlig unklar. Dazu gibt es mehrere Varianten. Seit 21.09 Uhr lief die Partie wieder, sie wurde in der 19. Minute fortgesetzt.

Der Skandal ließ völlig unwürdig das Gedenken an den verstorbene Ehrenspielführer Hansi Kreische in den Hintergrund treten.

Spielstand:

Dynamo Dresden - Hertha BSC 0:0

Wir berichten für Euch im Liveticker vom Topspiel der 2. Bundesliga.

21.41 Uhr: Jetzt ist Halbzeit bei Dynamo Dresden gegen Hertha BSC

Jetzt ist Halbzeit.

21.35 Uhr: Sechs Minute werden nachgespielt. Das sind die Minuten vom Start der Partie, als jede Menge Feuerwerk abgebrannt wurde.

45. Minute: Rossipal bringt die Hereingabe richtig scharf in den Sechzehner, doch dort steht keiner zum Einschieben des Balls bereit.

42. Minute: Thomas Keller schnappt sich den Freistoß, Hertha klärt den Schuss zur Ecke.

40. Minute: Nach einem Foul von Toni Leistner liegt Niklas Hauptmann am Boden, der Ex-Dresdner sieht dafür Gelb. Hauptmann steht wieder.

33. Minute: Zeefuik tanzt sich jetzt mal durch, Winkler nimmt den Ball ganz stark mit, das Leder zischt im Abschluss dann aber über die Latte.

27. Minute: Nur eine Minute später holt sich auch der zweite Sechser der Dynamos, Robert Wagner die fünfte Gelbe Karte ab. Auch er fehlt wie Amoako damit in Nürnberg.

26. Minute: Auch, wenn es schwer fällt, sich angesichts dieser Eskalation auf den Sport zu konzentrieren, sieht Kofi Amoako seine fünfte Gelbe Karte und fehlt in Nürnberg.

21.13 Uhr: Schock ist im Rudolf-Harbig-Stadion noch bemerkbar

Der Schock ist den Fans außerhalb des K-Blocks noch deutlich anzumerken. Es ist eine ruhige Stimmung.

21.10 Uhr: Die Reihen im Hertha-Block haben sich gelichtet

Die Reihen im Hertha-Block haben sich deutlich gelichtet. Die Polizei steht nun in den Mundlöchern des Stadions bereit, falls noch einmal etwas passiert.

21.09 Uhr: Die Partie zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC läuft nach Mega-Faneklat wieder

Nach dem riesigen Eklat läuft das Spiel wieder.

Dynamo-Sportgeschäftsführer Sören Gonther: "Wir stehen alle unter Schock"

Sören Gonther: "Das ist unwirklich, wir stehen alle unter Schock" Um 21.06 Uhr sind die Teams jetzt wieder auf den Rasen gekommen.

21.04 Uhr: Die Partie wird in wenigen Minuten wieder angepfiffen

Stadionsprecher Peter Hauskeller hat soeben mitgeteilt, dass die Partie in wenigen Minuten wieder angepfiffen wird.

21.01 Uhr: Dresdens Kapitän Stefan Kutschke geht zu den Fans, Polizei zieht ab

Dynamos gesperrter Kapitän Stefan Kutschke versuchte, Einfluss auf die eigenen Fans zu nehmen. Mittlerweile zieht die Polizei vom Rasen ab, in den Katakomben wird diskutiert, ob die Partie wieder angepfiffen wird.

20.51 Uhr: Rieseneklat in Dresden! Dynamo-Fans rennen auf den Rasen und stürmen in Richtung Gästeblock

Unglaublich, was sich jetzt hier abgespielt hat. Dynamo-Fans sind aus dem Block gesprungen, haben sich auf den Weg zum Block von Hertha BSC gemacht. Dann beschossen sich beide Lager gegenseitig mit Pyrotechnik, Raketen landeten auch im normalen Block bei unbeteiligten Fans.

Die Mannschaften sind in der Kabine, die Polizei ist auf dem Rasen aufgezogen. Die Partie ist natürlich unterbrochen.

17. Minute: Bobzien holt gegen Zeefuik den Freistoß für Dynamo heraus, doch die SGD kann die Gelegenheit nicht nutzen, Rossipal bringt den Ball direkt auf Hertha-Keeper Tjark Ernst.

In Berlin waren die gelben Regencapes von Dynamo Dresden verboten, heute wurden sie wieder rausgeholt

15. Minute: Kleine Anmerkung noch zur Choreo von Dynamo: Beim Hinspiel wollte die SGD im Berliner Olympiastadion schon eine Choreo mit gelben Regencapes zeigen, da diese aber kurz vor dem Spiel verboten wurden, blieben sie in den Kartons. Heute haben sie nun ihre Verwendung gefunden.

Julian Pauli beinahe mit dem Eigentor bei Dynamo Dresden

13. Minute: Nun ist auch die Hertha vorm Dynamo-Tor angekommen, die SGD hat Glück. Denn nach einer Flanke von Fabian Reese klärt Dresdens Innenverteidiger Julian Pauli fast zum Eigentor. Der Ball geht ganz knapp am linken Pfosten vorbei. Aus der daraus entstehenden Ecke kann die Alte Dame kein Kapital schlagen.

12. Minute: In der 12. Minute hat die SGD den ersten Torabschluss, wobei sich Niklas Hauptmann zentral gut durchsetzt, dann aber von Leistner gestört wird und den Ball nicht mehr direkt auf den gegnerischen Kasten bringt. Die Kugel geht rechts neben den Pfosten.

10. Minute: Gut fünf Minuten lang war die Begegnung jetzt unterbrochen. Jetzt wird aber Fußball gespielt.

Titelfoto: privat

Mehr zum Thema Dynamo Dresden: