Dynamo-Kapitän feiert Jubiläum und Chefcoach Stamm gibt frei
Dresden - Die 27 auf seinem Rücken kommt nicht von ungefähr. Sie symbolisiert seinen Geburtstag. 27. Juni um genau zu sein. Der ist am Samstag. Das Geburtsjahr von Niklas Hauptmann ist 1996. Dynamos Kapitän feiert an diesem Samstag seinen 30.! Herzlichen Glückwunsch, Gesundheit und sportliche Erfolge!
Im Hause Hauptmann gibt es also etwas groß zu feiern. "Ich habe für Sonntag extra freigegeben, damit 'Haupe' ordentlich feiern kann", lacht Trainer Thomas Stamm (43): "Hat er nicht geglaubt, ist aber so." Am Vormittag zum Training werden die Mannschaftskollegen gratulieren, ein Ständchen singen. Abends sind Freunde, Bekannte und natürlich die Familie an der Reihe.
Was wünscht sich der Jubilar zu seinem 30.? "Nur Gesundheit für mich und alle meine Engsten. Das war's. Mehr brauche ich eigentlich nicht", bleibt er gewohnt bescheiden. Hauptmann ist es fast schon peinlich, dass er auf seinen Geburtstag angesprochen wird. Er will den Trubel gar nicht. Bei ihm kommt man aber natürlich nicht drumherum.
"Wir haben Samstag auch noch Training. Heißt bei mir, könnt ihr euch leicht vorstellen, wird jetzt nichts Verrücktes passieren", lächelt er. Dass jetzt die 3 vorn dran steht, juckt ihn auch nicht: "Da bin ich ehrlicherweise relativ nüchtern und sachlich, nehme das dann so an, wie es."
Ruhiger Geburtstag für Niklas Hauptmann
Zum Geburtstag auf Arbeit. Er kennt das, für ihn ist es nichts Neues. Einen Geburtstag ohne Fußball gibt es nicht. "Ich kann mich nicht erinnern", sagt er.
"Trotzdem habe ich die Zeit, dann mit Familie und Freunden gut zu feiern." Aber ausufern wird es trotz des freien Sonntags nicht.
Viel wichtiger als sein runder Geburtstag ist für ihn sowieso, als Kapitän voranzugehen und den Neuen bei der Integration zu helfen.
"Es sind viele neue Jungs. Da geht es darum, dass sie sich erstmal an das Ganze hier gewöhnen. Das ist für jeden erstmal auch was Neues, was Umzug und so weiter. Ich werde versuchen, sie zu unterstützen und erstmal ankommen zu lassen."
Titelfoto: Lutz Hentschel
