Dynamo muss blechen! Sechsstellige Strafe für vier Fälle vom DFB
Dresden - Empfindlicher Griff in die Kasse der Schwarz-Gelben: Dynamo ist vom DFB-Sportgericht zu einer sechsstelligen Geldbuße verurteilt worden.
Wie der Deutsche Fußball-Bund am heutigen Donnerstag bekannt gab, bekam die SGD wegen gleich vier Fällen von "unsportlichem Verhalten" eine Strafe in Höhe von insgesamt 140.440 Euro aufgebrummt.
Die mit gerade mal 3000 Euro kleinste Summe trifft die Dresdner dabei laut Urteil für "großflächige Verschmutzungen des Gästebereichs" beim Gastauftritt in Elversberg zum fünften Zweitliga-Spieltag. Die mitgereisten SGD-Anhänger hätten demnach Stadionwände, Türen und Toilettenanlagen beschädigt, teilte der DFB mit.
Viel, viel teurer hingegen wurde der Einsatz von Pyrotechnik geahndet: Allein fürs Abbrennen beim letzten Auswärtsspiel des vergangenen Jahres gegen Holstein Kiel fallen nämlich 91.440 Euro an, weil die mitgereisten SGD-Anhänger ein ganzes Munitionslager an Feuerwerk abfackelten.
Auch am Rande des Kracher-Duells beim 1. FC Magdeburg Ende Januar zündeten die eigenen Fans, was mit 38.300 Euro sanktioniert wurde.
Dynamo auch für Hertha-Zwischenfall bestraft
Für den Zwischenfall beim Spiel von Hertha BSC gegen Dynamo am 1. November im Berliner Olympiastadion fällt eine Strafe von 8000 Euro an.
Obwohl dieser von Anhängern der "Alten Dame" ausging, die sich vor Anpfiff der Partie im Oberring in Richtung des Gästebereichs bewegten, muss Dynamo dennoch zahlen, weil auch einzelne SGD-Anhänger den Kontakt mit ihnen suchten und dafür den eigenen Block verließen.
Bis zu 46.600 Euro des Gesamtbetrags kann Dynamo für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen einsetzen. Der Nachweis dafür muss bis zum 31. Dezember 2026 erbracht werden.
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Titelfoto: IMAGO / Lobeca
