Zwei von drei Dynamo-Endspielen zu Hause: Ist das überhaupt ein Vorteil?

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Dresden - "Jede Mannschaft, die nach Dresden kommt, hat einfach Bock, die Atmosphäre aufzusaugen", meint Thomas Stamm (43). Ist es vielleicht gar kein Vorteil im Abstiegskampf, dass Dynamo Dresden am Samstag (13 Uhr) gegen den 1. FC Kaiserslautern und in zwei Wochen gegen Holstein Kiel zwei der drei Endspiele im Rudolf-Harbig-Stadion bestreiten darf?

Mit noch zwei Heimspielen hat Dynamo Dresden durchaus einen Vorteil.
Mit noch zwei Heimspielen hat Dynamo Dresden durchaus einen Vorteil.  © Lutz Hentschel

Dynamos Coach legt zumindest noch einen drauf: "Ich gehe nicht davon aus, dass eine Mannschaft, die hierherkommt, uns Punkte schenken wird. Sie wird uns alles abverlangen!"

Und trotzdem hat der Schweizer eine klare Meinung: "Ich sage zwar, alle freuen sich, bei uns zu spielen, trotzdem ist es immer ein Vorteil. Absolut!"

Mittelfeldspieler Niklas Hauptmann (29) sieht das ähnlich. "Es sollte auf jeden Fall ein Vorteil für uns sein. Wenn man sich anschaut, wie der Ansturm auf die Heimspiele dann auch wieder war, sind wir uns sicher, dass die Unterstützung Wahnsinn sein wird", so der Vizekapitän.

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"Das wissen wir auch so, es geht für uns aber auch darum, das richtig zu kanalisieren. Die Emotionen, die Stimmung im Stadion und das alles für uns zu nutzen."

Dynamo Dresden: Vier Heimsiege in der Rückrunde, aber nur fünf insgesamt

Vor den eigenen Fans jubelt es sich für Niklas Hauptmann (29) & Co. noch am besten.
Vor den eigenen Fans jubelt es sich für Niklas Hauptmann (29) & Co. noch am besten.  © Lutz Hentschel

Klappte in dieser Saison nicht immer, zuletzt aber immer besser. Von 15 Heimspielen wurden nur fünf gewonnen (drei Remis, sieben Niederlagen) – Relegationsplatz 16 (18 Punkte).

Den ersten Heimsieg gab's am 14. Spieltag (2:1) gegen Düsseldorf, vier weitere dann in der Rückrunde gegen Fürth (2:0), Darmstadt (3:1), Münster (6:0) und Bochum (2:0).

Auswärts ist es mit 17 Punkten (vier Siege, fünf Remis, sieben Niederlagen) immerhin Platz acht.

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"Interessiert mich nicht", macht Stamm ziemlich deutlich: "Nachdem ich hier angefangen habe, hieß es immer Heimbilanz, Heimbilanz, Heimbilanz – da waren wir das beste Heimteam.

Am Ende ist es immer ein Vorteil, zu Hause zu spielen. Mit unseren Fans, mit unseren Leuten, die uns unterstützen und mittragen, unbedingt. Wenn ich noch drei Spiele habe, dann lieber zwei Heimspiele."

Und sollten aus denen noch vier bis sechs Punkte her, dann sieht es auch in Sachen Klassenerhalt richtig gut aus.

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Titelfoto: Lutz Hentschel

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