Ex-Dynamo Patrick Ebert kassiert mit seinem Team 2:5-Packung und ist Tabellenvorletzter!

Istanbul - Ein ungleiches Duell! Istanbulspor um Patrick Ebert hat am Sonntagabend in der Süper Lig mit 2:5 (0:2) gegen Fenerbahce Istanbul verloren.

Patrick Ebert spielte von 2018 bis 2020 insgesamt 51-mal für Dynamo Dresden, erzielte fünf Tore und gab vier Vorlagen.
Patrick Ebert spielte von 2018 bis 2020 insgesamt 51-mal für Dynamo Dresden, erzielte fünf Tore und gab vier Vorlagen.  © Picture Point / Roger Petzsche

Der frühere Mittelfeldlenker von Dynamo Dresden wurde in der 60. Minute beim Stand von 1:3 eingewechselt, konnte aber trotz des zwischenzeitlichen 2:3-Anschlusstreffers seines Teams nicht mehr für die Wende sorgen.

Denn der ehemalige Stürmer von Borussia Dortmund, Michy Batshuayi, schnürte einen Dreierpack (18. Minute/49./88.), dazu trafen der türkische Internationale Irfan Can Kahveci (36.) und der ecuadorianische Nationalangreifer Enner Valencia (86.) für die Gäste.

Für Istanbulspor schnürte Jetmir Topalli (48./67.) einen Doppelpack, der den Tabellenführer aber nicht stoppen konnte. Denn Fener steht mit 26 Punkten und 34:12 Toren nach elf Spielen auf Platz eins, der Stadtrivale liegt hingegen mit nur acht Zählern bei 10:22 Treffern auf dem 18. und damit vorletzten Rang.

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Allerdings beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer lediglich zwei Punkte. Durchaus möglich, dass Ebert mit dem Erstliga-Aufsteiger den Klassenerhalt schafft.

Das wäre dem gebürtigen Potsdamer zu wünschen. Schließlich stieg er zuletzt mit dem griechischen Zweitligisten AO Kavala trotz großer Aufholjagd ab und 2020 bekanntlich auch mit der SGD. Da wäre es im Spätherbst seiner Karriere schön für ihn, wenn er zum Süper-Lig-Verbleib beitragen könnte.

Patrick Ebert spielt mittlerweile für den türkischen Süper-Lig-Aufsteiger Istanbulspor

Patrick Ebert ist bei Istanbulspor nur Joker, muss um einen Platz im Spieltagskader kämpfen

Ex-Dynamo Patrick Ebert steckt mit Istanbulspor im Abstiegskampf.
Ex-Dynamo Patrick Ebert steckt mit Istanbulspor im Abstiegskampf.  © Picture Point/Gabor Krieg

Viel Gelegenheit hat er dazu jedoch bislang noch nicht. Ebert ist nur Joker und wurde sechsmal eingewechselt, stand insgesamt nur 122 Minuten auf dem Rasen.

Dabei hat er bei Hertha BSC, Rayo Vallecano, Real Valladolid und Spartak Moskau in gleich drei verschiedenen Ländern in der Fußball-Beletage gespielt, lief 109-mal in der Bundesliga auf, 45-mal in LaLiga und 23-mal in der russischen Premier Liga. Dazu kommen Zweitliga-Einsätze in Spanien, Griechenland und Deutschland.

Doch natürlich ist der frühere Außenbahnspieler mit seinen 35 Jahren nicht mehr der allerschnellste, das war schon zu Dresdner Zeiten ersichtlich.

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Dank seiner Technik und Spielintelligenz konnte er sich hier jedoch oft im Mittelfeldzentrum beweisen und ging phasenweise sogar mit der Kapitänsbinde am Arm voran.

Bei Istanbulspor muss er allerdings um seinen Platz im Spieltagskader und um Kurzeinsätze kämpfen. Möglicherweise wird "Ebi" aber im fortschreitenden Saisonverlauf dank seiner Erfahrung regelmäßiger auf dem Feld stehen.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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