Gekommen, um zu bleiben! Sterner spürt bei Dynamo noch nie gekannte Vorfreude

Dresden - Das hat schön gekracht am Freitag. Aus vollem Lauf zog Jonas Sterner (24) in der zweiten Hälfte in Bautzen aus dem Sprint heraus ab und jagte die Kugel satt aus 25 Metern zum zwischenzeitlichen 11:0 in die Maschen. Die blieben zum Glück für den Hausherren ganz. Aber allein diese Szene des 24-Jährigen zeigte: Der Junge hat Bock auf Dynamo Dresden.

Kiel im Mai war nicht das letzte Spiel von Jonas Sterner (24, 2.v.l.) für Dynamo. Er ist zurück in Dresden.  © imago/Jan Huebner

"Als ich hier wieder ankam, habe ich eine Vorfreude aufs Training gespürt in einer Art, die ich so noch nicht hatte. Das genieße ich gerade und freue mich auf die nächsten Wochen", sprudelte es aus Sterner heraus. Sein sportliches Glück ist nun perfekt, seine Odyssee vorbei.

In den vergangenen zwei Saisons war er anderthalb Jahre nach Dresden ausgeliehen, erst von Kiel, dann in der abgelaufenen Rückrunde von Hannover 96. Dazwischen lag ein halbes Jahr zum Vergessen. 96 entpuppte sich als absolutes Missverständnis. Gefallen hat ihm das nicht besonders, auch nicht dieses Hin und Her zwischen den Orten.

"Die letzten zwei Jahre waren schon irgendwie immer ein bisschen aus den Koffern leben. Das war nicht so ganz schön. Ich bin froh, jetzt einfach mal angekommen zu sein", freut er sich, endlich ein richtiger Dresdner zu sein.

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Auch, wenn es bis kurz vorm Trainingsstart gedauert hat: "Mein klarer Wunsch war, hier zu bleiben, weil ich in den anderthalb Jahren gemerkt habe, dass hier mein zweites Zuhause entstanden ist und ich das jetzt einfach auch länger genießen möchte."

Nicht nur für ein Jahr, sondern "für ein paar Jahre", wie er lächelnd sagt.

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Von der Fans wurde Jonas Sterner am Freitag in Bautzen herzlich zurück begrüßt.  © Dennis Hetzschold

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Dieses Duell könnte es in der neuen Saison wieder geben: Dresdens Jonas Sterner (l.) gegen Fabian Reese (28). Der spielt aber nicht mehr für Hertha, sondern für Wolfsburg.  © imago/Jan Huebner

Und weil er jetzt länger bleibt, hat er sich auch nach einer neuen Bleibe umgesehen. "Meine alte Wohnung war nur befristet. Aber wir haben jetzt etwas Schönes gefunden. Ein bisschen außerhalb. Ich komme ja vom Dorf und dorthin wollte ich wieder zurück. Es war gar nicht so leicht, etwas zu finden", sagt Sterner.

Zunächst musste er die ersten Tage im Hotel leben. Hatte auch seine Vorteile, denn sämtliche Neuzugänge waren in diesem untergebracht.

"Da konnten wir uns kennenlernen. Wir haben sehr viel zusammen gemacht, haben dann auch darum gespielt, wer abends das Essen zahlt. Das war schon ganz lustig", feixt Sterner, der die gute Laune nur so versprüht.

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Kein Wunder, er hat ja sein Ziel erreicht: fest bei Dynamo Dresden.

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