Hallenmasters-Titel für Dynamo-Bubis! U21-Coach König freut sich aus der Ferne

Dresden - Etwas mehr als eine Woche nach den "Großen" startet am Montag Dynamo Dresdens U21 wieder in die Vorbereitung auf die Rückrunde in der Sachsenliga. Und das als Sieger des Zwickauer ZEV-Hallenmasters. Coach Sebastian König (38) war beim Budenzauber selbst nicht dabei.

U21-Coach Sebastian König (38) freute sich über die Chance, im Camp dabei sein zu dürfen.
U21-Coach Sebastian König (38) freute sich über die Chance, im Camp dabei sein zu dürfen.  © Lutz Hentschel

Er kommt dafür mit jeder Menge Eindrücken aus seiner Hospitanz bei Thomas Stamm (42) im Wintertrainingslager zurück.

"Ich habe mich schon als vollwertigen Teil gefühlt, durfte bei allen Sitzungen dabei sein. Ich konnte Sachen mit coachen und anleiten. Es war eher nicht zurückhaltend. Das war total angenehm, habe ich aber auch so erwartet, weil der Austausch bisher vorher auch so war", erklärt der 38-Jährige.

"Ich kenne viele der Übungen aus dem Trainingszentrum, weiß, wie gearbeitet wird. Inhaltlich hatten wir den Austausch vorher schon sehr gut."

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Jetzt muss König aber in deutlich kälteren Gefilden wieder selbst die Zügel in die Hand nehmen. In der Hinrunde hat das - sagt er - bereits gut funktioniert.

"Wir sind voll auf Kurs, ich bin sehr zufrieden. Wir haben ja diese zwei Bausteine, Spieler oben ranführen und dann aber auch mit der Mannschaft erfolgreich sein. Da muss ich sagen, haben wir schon eine Menge erlebt. Männerfußball ist was anderes. Ich finde auch, die Sachsenliga wird von vielen zu schwach geredet."

Niklas Kreuzer bringt Erfahrung in Dynamos U21-Team

Siegerfoto: Die "U21" gewann in Zwickau das Hallenmasters um den Gerd-Schädlich-Pokal.
Siegerfoto: Die "U21" gewann in Zwickau das Hallenmasters um den Gerd-Schädlich-Pokal.  © Frank Kruczynski

Platz zwei heißt es für seine junge Truppe nach 15 Spielen. Das Ziel heißt noch immer Aufstieg, oder wie König es in Manier eines Profis ausdrückt: "Ich bleibe bei dem Ziel, dass wir weiterhin oben mitspielen wollen. Bis zum Ende."

Mithelfen soll dabei Niklas Kreuzer (32). Der 32-Jährige hat das Durchschnittsalter (20,9) der Truppe noch einmal ein wenig nach oben geschraubt.

"Wir brauchen keinen, der sagt: 'Ey, heute sagen wir mal dem Trainer, wir sind schon platt.' Das ist schon eine anspruchsvolle Rolle, deswegen bin ich total dankbar. Er hat mir das Gefühl gegeben, dass er genau der Richtige dafür ist. Die Erwartungshaltung ist schon, die Jungs in schwierigen Phasen zu führen."

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Der Coach wünscht sich mehr Spielruhe, dass Kreuzer "seine Erfahrungen weitergibt" und scheut sich auch nicht, selbst vom Ex-Profi, der allein auf 90 Zweit- und 189 Drittligapartien kommt, Hilfe anzunehmen: "Man profitiert davon, dass man sich austauscht, ohne großes Nachfragen. Man kommt ins Gespräch, ist in einem engeren Austausch und hat ganz klar ein anderes Verhältnis als zu den Spielern."

Titelfoto: Fotomontage:Lutz Hentschel,Frank Kruczynski

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