Hauptmanns Rekord hält: Selbst Amoako spült Dynamo nicht so viel in die Kasse
Dresden - Mit dem Verkauf von Kofi Amoako (21) zu Bundesligist Hamburger SV wurden laut transfermarkt.de 1,8 Millionen Euro in die Kassen der SG Dynamo gespült. Der 20-Jährige ist somit der drittteuerste Transfer der Dresdner Vereinsgeschichte. An Spitzenreiter Niklas Hauptmann (29) kommt er aber nicht heran.
Blickt man auf die Summen seit Sommer 2021, so hat Dynamo insgesamt 5,60 Millionen Euro (laut transfermarkt.de) an Ablösen für Spieler erhalten.
Amoako war in diesem Zeitraum der teuerste Verkauf mit jenen 1,8 Millionen Euro. Ebenfalls im Millionenbereich lag Ransford Königsdörffer (24), der 2022 für 1,4 Millionen Euro zum HSV transferiert wurde.
Im selben Jahr verließ Christoph Daferner (28) für 1,0 Millionen Euro Dynamo und wechselte nach Nürnberg. Während "Dafi" seit zwei Jahren wieder bei der SGD spielt, zog "Ransi" vor wenigen Wochen weiter zum FSV Mainz.
An den immer noch gültigen Rekordtransfer von Niklas Hauptmann kommt aber keiner heran. Der jetzige Dynamo-Kapitän, der am 27. Juni 30 Jahre jung wird, ging im Jahre 2017 für 3,4 Millionen Euro von Dresden zum 1. FC Köln.
Fünf Jahre später kehrte er nach Sachsen zurück. Auf Platz zwei steht noch immer Marvin Stefaniak (31), für dessen Wechsel nach Wolfsburg 2017 kassierte Dynamo 2,0 Millionen Euro. Amoako schob sich jetzt auf Rang drei, den er sich mit Ulf Kirsten (60) teilt.
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Matthias Sammer, Ulf Kirsten und Alexander Zickler sind die Millionen-Vorreiter bei Dynamo Dresden
Übrigens: Die ersten Millionen-Transfers nach der Wende für Dynamo waren Matthias Sammer (58), Ulf Kirsten und Alexander Zickler (52), der 1993 zum FC Bayern wechselte.
Die Ablösesumme für den damals 19-jährigen Stürmer betrug 1,15 Millionen Euro (ca. 2,3 Millionen D-Mark). Die Einnahmen aus diesem Transfer halfen den finanziell arg angeschlagenen Dynamos maßgeblich dabei, die Lizenz zu sichern.
Sammer wechselte im Sommer 1990 von Dresden nach Stuttgart. Der VfB überwies 1,3 Millionen Euro (entspricht 2,7 Millionen D-Mark). Für Kirsten gab es ebenfalls 1990 sogar noch etwas mehr. Leverkusen zahlte 1,8 Millionen Euro (entspricht etwa 3,5 Millionen D-Mark).
Titelfoto: Bildmontage: dpa/Robert Michael, IMAGO/Fotostand, Lutz Hentschel
