"Nicht abhängig von anderen": Dynamo-Trainer Stamm will Klassenerhalt ohne Schönheitsfleck

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Dresden - Wie sich doch die Situationen gleichen: zweiter Samstag im Mai vor einem Jahr. Dresden schafft am vorletzten Spieltag den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Jetzt ist wieder der zweite Samstag im Mai. Dynamo kann in Braunschweig den Klassenerhalt klarmachen. Eins soll sich aber ändern gegenüber 2025. Thomas Stamm (43) will es diesmal aus eigener Kraft schaffen.

Mit einem Sieg kann sich Thomas Stamm (43) definitiv über den Klassenerhalt freuen - ganz ohne Schönheitsfleck.
Mit einem Sieg kann sich Thomas Stamm (43) definitiv über den Klassenerhalt freuen - ganz ohne Schönheitsfleck.  © Lutz Hentschel

Im Vorjahr unterlag Dynamo mit 0:1 beim SV Waldhof, konnte dennoch einen Spieltag vor Schluss jubeln, da Saarbrücken mit 2:4 in Aachen unterlag.

Den Feierlichkeiten nach der Ankunft am Trainingszentrum und einen Tag später am Terrassenufer tat dies freilich keinen Abbruch. Für den ehrgeizigen Stamm aber war es ein klitzekleiner Schönheitsfleck. Er hätte gern mit einem Dreier gefeiert.

Nun soll es anders laufen. Schon ein Punkt reicht am Samstag bei der Eintracht, die SGD hätte dann weiterhin vier Punkte plus auf die Löwen aus Niedersachsen - bei nur noch einem Spiel. Da Fürth und Düsseldorf am letzten Spieltag gegeneinander spielen, könnte nur einer von beiden noch an den Schwarz-Gelben vorbei. Münster ist eh schon weg.

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"Wir wollen einen Schritt weiter sein als letztes Jahr in Mannheim. Nicht abhängig von anderen, sondern selbst die Verantwortung übernehmen und das Spiel an uns ziehen. Reifer auftreten, klarer sein in dem, was wir tun - auch das war ein Thema", so der gebürtige Schweizer.

Thomas Stamm spürt, dass seine Mannschaft einen Sieg nachlegen will

Gegen Lautern konnte Thomas Stamm mit seiner Mannschaft feiern. Das will er auch in Braunschweig vor dem Gästeblock.
Gegen Lautern konnte Thomas Stamm mit seiner Mannschaft feiern. Das will er auch in Braunschweig vor dem Gästeblock.  © Lutz Hentschel

"Und genau jetzt haben wir die Chance, das zu zeigen. In diesem einen Spiel. Nicht nächste Woche, nicht irgendwann - jetzt. Die Situation ist im Grunde die gleiche wie damals. Aber diesmal wollen wir beweisen, dass wir weiter sind als noch im letzten Jahr in Mannheim", powert Stamm.

Dass sich seine Truppe entwickelt hat, zeigt die Rückrunde. Auf jeden Rückschlag folgte die passende Antwort. Auf das 1:3 in Düsseldorf das 1:0 gegen Kaiserslautern und damit eben die Chance, jetzt schon alles festzuzurren.

Lautern war nicht das beste Spiel, aber seine Jungs waren klar im Kopf. Das fordert der 43-Jährige wieder ein: "Wir tun gut daran, in diesen 90 Minuten wieder alles auf dem Platz zu lassen. Dadurch erhöhen wir die Wahrscheinlichkeit, Punkte mitzunehmen. Ich habe gespürt, dass wir jetzt mit einem Sieg nachlegen wollen."

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Und: Mit dem achten Dreier in der Rückrunde wäre dann auch wirklich alles klar.

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Titelfoto: Lutz Hentschel

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