Polizeigewalt bei Dynamo-Spiel? Video soll Pfefferspray-Attacke auf Sitzplatz-Fans zeigen

Dresden - Pyro, Platzsturm, Ausschreitungen: Beim Zweitliga-Heimspiel von Dynamo Dresden gegen Hertha BSC am Samstagabend hatte die Polizei alle Hände voll zu tun. Inmitten des Gewalt-Eklats scheinen einem "Helfer" jedoch die Pferde durchgegangen zu sein.

Für Wirbel im Netz sorgt ein Video aus dem Rudolf-Harbig-Stadion, das mutmaßlich einen Fall von Polizeigewalt zeigt.
Für Wirbel im Netz sorgt ein Video aus dem Rudolf-Harbig-Stadion, das mutmaßlich einen Fall von Polizeigewalt zeigt.  © Sebastian Kahnert/dpa

Wie ein sich schnell verbreitendes Internet-Video nahelegt, soll ein Beamter ohne ersichtlichen Grund eine ordentliche Ladung eines Sprays, womöglich Pfefferspray, in den Sitzplatzbereich abgegeben haben.

Darauf zu sehen sind schwer ausgerüstete Polizisten in Formation vor dem K-Block. Einige haben bereits Stellung bezogen, während eine Gruppe die Seitenlinie entlangläuft.

Unvermittelt zieht eine der Einsatzkräfte beim Weiterlaufen eine offenbar mit Reizstoff gefüllte Flasche, dreht sich zur Seite und sprüht ohne Zögern in die Reihen der heimischen Gegentribüne, in denen auch Familien mit Kindern sitzen, was sofort einen Aufschrei der Zuschauer auslöst.

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Was sich zuvor abgespielt hat, bleibt ebenso wie die Authentizität des Kurzclips unklar. Genau wie die Frage, zu welcher Einheit der Beamte gehört.

X-Video zeigt mutmaßliche Polizeigewalt

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Umgeben ist der Beamte in dem Video von Kollegen, die allesamt das Wappen mit dem bayerischen Rautenbanner auf dem Oberarm tragen. Die aus dem Freistaat hinzugerufenen Polizisten waren gemeinsam mit Kräften aus Thüringen und der Bereitschaftspolizei Sachsen im Einsatz, um das Geschehen rund um die Partie abzusichern.

Auf TAG24-Nachfrage zu der mutmaßlichen Pfefferspray-Attacke wollte ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden keine genaue Aussage treffen. Man erklärte lediglich: "Kann alles sein." Weitere Informationen würden demnach erst am Dienstag folgen.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa

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