Rückschlag? Egal! Dynamo ist erwachsen geworden

Dresden - 1. November 2025, das 0:2 im Olympiastadion in Berlin vor 71.000 Zuschauern. Nun der 7. Februar 2026, das 2:2 in der Veltins-Arena auf Schalke nach einem 0:2 vor 62.000 Zuschauern. Keiner wollte die Spiele miteinander vergleichen, aber eins war doch klar zu sehen: Dynamo Dresdens Mannschaft hat sich entwickelt. Vor drei Monaten bei der Hertha gingen die Köpfe runter, jetzt nicht.

Auf Schalke drehte Dynamo Dresden einen 0:2-Rückstand noch in ein 2:2 und feierte sich im Anschluss zu Recht.
Auf Schalke drehte Dynamo Dresden einen 0:2-Rückstand noch in ein 2:2 und feierte sich im Anschluss zu Recht.  © Imago / Eibner

Wenn man die Fans vor der Saison fragte, was die Highlight-Spiele der Saison sind, Berlin und Schalke fielen immer wieder. Allein wegen der Kulisse.

Beide waren atemberaubend, beim FC sogar noch einen Tick lauter, intensiver, mächtiger. "Highlight-Spiele haben wir alle zwei Wochen daheim bei uns", wiegelte Trainer Thomas Stamm (42) etwas ab, sieht Berlin und Schalke als normale Auswärtsspiele. Aber genau die zwei Partien fallen halt ins Auge.

Bei der Hertha gab es das 0:2 mit dem Pausenpfiff, Dresden ließ Schultern und Köpfe hängen. Am Samstag fiel das 0:2 nach 70 Minuten.

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Die Dynamos schauten auf den Videowürfel, sahen: Es sind noch 20 Minuten plus Nachspielzeit, krempelten die Ärmel hoch und gaben Gas.

Dynamo Dresden entwickelt sich in der Rückrunde weiter

Anfang November in Berlin zeigten die Dynamos noch ein anderes Gesicht.
Anfang November in Berlin zeigten die Dynamos noch ein anderes Gesicht.  © DPA/Robert Michael

"Man kann die Spiele nicht vergleichen, weil sie komplett unterschiedlich waren. Wir haben auch in Magdeburg gezeigt, dass wir mit Rückständen umgehen können, die Jungs einen guten Charakter zeigen. Wir werden auch in Zukunft, wenn wir hinten liegen, die Möglichkeiten haben, zurückzukommen", so Coach Stamm.

"Aber ja, bei der Hertha haben wir uns nicht zurückgemeldet. Es gibt genügend Beispiele, wo wir in der Hinrunde gute Phasen hatten, uns aber nicht belohnen konnten."

Es ist dennoch augenscheinlich: Die Profis haben einen Plan und lassen auch nach Rückschlägen nicht davon ab. Sie glauben an sich. Auch wenn es Stamm öffentlich nicht sagen mag. Das ist die gewünschte Weiterentwicklung.

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Das liegt nicht nur an den Neuzugängen, die allesamt vorzüglich agieren. Auch die Jungs, die im Herbst schon da waren, sind den Schritt nach vorn gegangen. Sie sind "erwachsen" geworden.

Titelfoto: Imago / Eibner

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