"Super gemacht": Müllers Weg ist ein Fingerzeig für Dynamo-Talente

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Dresden - Mit Jonas Oehmichen (22), Tony Menzel (21) und Friedrich Müller (20) haben in der abgelaufenen Saison drei Jungs aus dem eigenen Nachwuchs ihr Debüt in der 2. Bundesliga gefeiert. Vor allem Müller spielte sich in der Rückrunde in der Innenverteidigung fest. Das hat gezeigt, die Durchlässigkeit von den Junioren zu den Herren ist bei Dynamo Dresden absolut gegeben.

NLZ-Leiter Marco Hartmann (38) will Jugendspieler nach oben bringen, die anschließend eine relevante Rolle einnehmen sollen.
NLZ-Leiter Marco Hartmann (38) will Jugendspieler nach oben bringen, die anschließend eine relevante Rolle einnehmen sollen.  © Lutz Hentschel

Müller ist das beste Beispiel dafür und auch ein Fingerzeig für alle anderen Dynamo-Talente. Es ist möglich, über den Nachwuchs Profi bei Dynamo zu werden.

"Auf jeden Fall. Wenn man sich mal umschaut, es ist gar nicht so einfach, die Jungs oben reinzubringen, auch in anderen Nachwuchsleistungszentren nicht", sagt Marco Hartmann (38), NLZ-Chef bei Dynamo.

"Die Frage dabei ist: Wer schafft es denn, relevant in den Profikader reinzukommen? Relevant ist für mich die Unterscheidung. Haben die Talente nur Teileinsätze oder tragen sie einen großen Beitrag dazu bei, Erfolg zu haben? Im letzten Sommer war für uns klar: 'Friede' kann der Spieler sein, der es relativ schnell schafft. Er bringt physisch alles mit für den Männerbereich. Und er hat das super gemacht", freut sich "Harti" über die Entwicklung von Müller.

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Er trainierte seit Sommer 2025 bei den Profis mit, spielte aber vorerst in der U21 in der Landesliga. Er entwickelte sich Schritt für Schritt weiter.

Friedrich Müller soll bei Dynamo Dresden jetzt den nächsten Schritt gehen

Friedrich Müller (20, l.) hat sich in der abgelaufenen Saison bei den SGD-Profis durchgesetzt.
Friedrich Müller (20, l.) hat sich in der abgelaufenen Saison bei den SGD-Profis durchgesetzt.  © Lutz Hentschel

"Er hat bei seinem ersten Spiel in Bochum auch vieles gezeigt von dem, was wir in ihm schon gesehen haben, dass er sich nicht aus der Ruhe bringen lässt in schwierigen Situationen, dort seine Leistung immer abrufen kann, dass man sich eigentlich zu 100 Prozent auf ihn verlassen kann", sagt der NLZ-Chef: "Das war natürlich ein Faustpfand. Das hat dem Trainer schnell gezeigt: Hey, da ist ein Junge, auf den kann ich setzen."

Und wenn man seine ganzen 13 Spiele mal durchgeht, "glaube ich, gab es kein Spiel, wo er komplett abgefallen ist. Viele Spiele, die gut waren, und ein, zwei Spiele, die drüber waren. Genau das ist das, was ihn auszeichnet."

Nun will und soll Müller den nächsten Schritt gehen und sich in der neuen Saison zum absoluten Stammspieler in der Abwehr entwickeln. "Das sollte das Ziel sein für die nächste Saison", sagt Hartmann.

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"Es werden auf der Innenverteidigerposition Konkurrenten kommen, die gut sind. Aber im Endeffekt hat er als 20-Jähriger in seinen zwölf Spielen von Anfang an geliefert. Die Mannschaft hat auch vom Ergebnis performt, wenn er auf dem Platz stand. Das war schon ein klares Zeichen, was er gesetzt hat. Für ihn sollte Anspruch sein, nächstes Jahr mehr Spiele von Anfang an zu machen als dieses Jahr", wünscht sich der Nachwuchs-Chef.

Titelfoto: Bildmontage: Lutz Hentschel

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