Dresden - Nur 24 Tore in 17 Hinrunden-Partien, immerhin sechs mehr in genauso vielen in der Rückrunde. Der Unterschied mag marginal sein, aber auch die Offensive hat logischerweise ihren Anteil an Dynamo Dresdens Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Zeit also, nach der Hintermannschaft auf die Offensiv-Abteilung der SGD zu schauen. Der große Endjahresnoten-Check!
Wie wird bewertet?
Jeder Spieler, der mindestens 20 Minuten auf dem Feld aktiv war, bekam von TAG24 auch eine Note. Hat er mindestens zwölf in dieser Saison gesammelt, wird er in die Endjahres-Abrechnung mit aufgenommen. Die Werte sind auf eine Dezimalstelle nach dem Komma auf- bzw. abgerundet.
Im Offensiv-Bereich haben acht Spieler genügend Prüfungen abgelegt (in der Defensive zehn). Zusammen kommen sie auf einen Schnitt von gerundet 3,0 (gesamte Mannschaft 2,8). Das ist angesichts der Hinrunde (3,1) nur eine minimale Steigerung – auch mit teilweise anderem Personal.
Mit Nils Fröling und Christoph Daferner haben sich zwei Offensiv-Spieler im Vergleich zur Hinrunde notentechnisch verschlechtert. Sie haben auch genügend Spiele gesammelt, um in die Wertung einzugehen und den Schnitt zu drücken.
Welche Offensiv-Spieler haben bei Dynamo Dresden überzeugt?
Wer sind die Besten?
Es gibt nicht viele Offensiv-Kräfte, die in der Endabrechnung eine Note 2 bekommen – oder zumindest vor dem Komma stehen haben.
Der Beste ist auf jeden Fall ein Neuzugang: Ben Bobzien liegt mit einer 2,4 auf Platz drei aller Dynamo-Akteure. Direkt dahinter folgt Niklas Hauptmann (2,5). Der erste in den Top fünf, der auch in der Hinrunde schon dabei war.
Elf-Tore-Mann Vincent Vermeij und Sieben-Tore-Mann Christoph Daferner (jeweils 2,8) liegen auf den Plätzen zehn und neun.
Bei Stefan Kutschke (3,0) hat es aufgrund der wenigen Noten nicht zu einer Aufnahme ins Tableau gereicht.
Das sind Dynamo Dresdens Offensiv-Senkrechtstarter der Rückrunde
Wer sind die Schwächsten?
Ginge es rein nach der Rückrunde, wäre Fröling nicht in der Endabrechnung aufgetaucht. Eine Bewertung (4,0) hätte nicht gereicht. Allerdings spielte er noch deutlich häufiger in der Hinserie (3,3).
Mit einer im Schnitt 3,7 liegt der schwedische US-Amerikaner ganz hinten. Davor, mit ein wenig Abstand auf dem vorletzten Platz, findet sich aber auch ein Winterneuzugang: Jason Ceka (3,3).
Wer sind die Senkrechtstarter?
Eine Art Neuzugang war im Winter auch Vermeij. Nach seiner Erkrankung kam der Niederländer in der Hinrunde nur schwer in Tritt. In der Rückrunde verbesserte er seine Noten um im Schnitt 0,6 auf eine 2,5.
Ganz vorn ist hier auch Tony Menzel (von 3,8 in der Hinrunde auf 2,0 in der Rückrunde) mit dabei. Für den Youngster (gesamt 2,9) reicht es aufgrund zu weniger Noten aber nicht für die Abrechnung.
Die Noten der Offensive
Mindestens zwölf Bewertungen:
Ben Bobzien (15 Spiele/15 bewertet): 2,4 (Hin-/Rückrunde: -/2,4)
Niklas Hauptmann (31/31): 2,5 (H/R: 2,8/2,2)
Christoph Daferner (30/18): 2,8 (H/R: 2,5/3,2)
Vincent Vermeij (24/22): 2,8 (H/R: 3,1/2,5)
Luca Herrmann (28/15): 2,9 (H/R: 3,1/2,7)
Jakob Lemmer (32/26): 3,2 (H/R: 3,6/2,8)
Jason Ceka (17/16): 3,3 (H/R: -/3,3)
Nils Fröling (23/14): 3,7 (H/R: 3,3/4)
Weniger als zwölf Bewertungen:
Tony Menzel (13/5): 2,9 (H/R: 3,8/2)
Stefan Kutschke (23/4): 3,0 (H/R: 3,0/3,0)
Dominik Kother (12/7): 3,3 (H/R: 3,3/-)
Jonas Oehmichen (10/5): 3,8 (H/R: 3,8/-)
Ohne Bewertungen:
Jakob Zickler (-/-)