Thomas, der Dynamo-Baumeister des Klassenerhalts

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Dresden - Bob, der Baumeister, ist eine Trickfigur. Thomas, der Baumeister, ist real. Für ihn, seine Begleiter und die Mannschaft ist dieser Klassenerhalt sicher kein Wunder. Für viele anderen schon. Denn, Hand aufs Herz, wer hätte nach dem Hinspiel in Kiel (1:2) gedacht, dass der abgeschlagene Tabellenletzte sicher die Klasse hält? Viele waren es nicht. Dynamos Erfolgstrainer Thomas Stamm (43) schon.

Ein Dank und Applaus für die Fans: Dynamo-Trainer Thomas Stamm.
Ein Dank und Applaus für die Fans: Dynamo-Trainer Thomas Stamm.  © Robert Michael/dpa

Emotionen zeigte der Schweizer direkt nach dem Spiel gegen die KSV beim Jubel mit seinen Spielern und beim Gang in die Stadion-Katakomben. Zur Pressekonferenz war der 43-Jährige wieder ganz der Alte.

Ruhig, gefasst, nüchtern in seinen Worten. 18. mit 13 Punkten am 20. Dezember 2025. Elfter mit 41 Punkten am 17. Mai 2026. Wann kam denn bei ihm der Glaube an den Klassenerhalt?

"Den Punkt gab es", sagte Stamm. "Das war vorm Trainingslager im Winter der komplette Zeitraum. Da gab es Gespräche und Neuzugänge. Das Camp gab mir dann das Gefühl, dass es was wird."

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Dynamo Dresden Was für ein Kutschke-Abschied: "Dynamo Dresden ein Leben lang!"

Er hat also von Anfang Januar an geglaubt, dass er mit der Mannschaft die Kurve bekommen kann. Und er bekam sie. Viertbestes Rückrunden-Team, 28 Punkte, sechs Heimsiege - alle haben geliefert.

Thomas Stamm freut sich über den verdienten Lohn

Der Jubel nach dem Abpfiff: Trainer Thomas Stamm (2.v.l.) zusammen mit Co-Trainer Manuel Klökler, Stephan Zimmermann (Geschäftsführer Finanzen), Sören Gonther (Sportgeschäftsführer) und Co-Trainer Heiko Scholz.
Der Jubel nach dem Abpfiff: Trainer Thomas Stamm (2.v.l.) zusammen mit Co-Trainer Manuel Klökler, Stephan Zimmermann (Geschäftsführer Finanzen), Sören Gonther (Sportgeschäftsführer) und Co-Trainer Heiko Scholz.  © Lutz Hentschel

"Wir sind unglaublich stolz auf die Rückrunde, die wir gespielt haben. Die Jungs haben Widerstände – auch von außen – beeindruckend weggeschoben. Viele haben nicht an die Mannschaft geglaubt, vielleicht auch nicht an das große Ganze. Umso mehr freut es mich für die Jungs, dass wir uns heute dafür belohnen konnten", sprach er völlig gelassen aus, was das ganze Dynamoland schweben lässt. Dresden hat den Klassenerhalt aus eigener Kraft geschafft, war auf keinen angewiesen.

"Meiner Meinung nach kommt dieser Erfolg vielleicht zwei, drei Wochen zu spät, weil die Möglichkeiten vorher schon da gewesen wären. Aber am Ende ist das eigentlich egal. Es zeigt vor allem, wie ausgeglichen die Liga ist: Am letzten Spieltag spielst du noch um den Klassenerhalt in der 2. Liga – und am Ende stehen wir auf Platz elf. Das ist schon verrückt", setzte er dann auch mal ein zufriedenes Lächeln auf.

Verdient, Thomas, der dynamische Klassenerhalts-Baumeister!

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Titelfoto: Robert Michael/dpa

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