Dynamo-Noten gegen Münster: Nur die Tore fehlen mal wieder!

Münster - Man mag es nicht mehr hören, schreiben, lesen. Die Tore! Dynamo Dresden fehlen einfach nur die Tore! Und wenn du die nicht machst, trifft irgendwann der Gegner, der davor und danach beherrscht wurde. Das war nicht nur in Münster so, die Liste ist lang. Genauso wie die Gesichter nach dem 0:1 beim SC Preußen und dem Sturz auf Rang vier. Die TAG24-Noten.

Claudio Kammerknecht war nach seiner Länderspielreise zwar gleich wieder voll da, die Niederlage in Münster konnte aber auch er nicht verhindern.
Claudio Kammerknecht war nach seiner Länderspielreise zwar gleich wieder voll da, die Niederlage in Münster konnte aber auch er nicht verhindern.  © IMAGO / Fotostand

Kevin Broll: War gar nicht gefordert, musste nur einen Ball (39.) abfangen. Ansonsten hatte er nichts zu tun, musste aber erneut hinter sich greifen - TAG24-Note: 3.

Claudio Kammerknecht: Von Jetlag keine Spur. Er stand hinten sicher, wagte sich auch ab und an nach vorn - Note: 3.

Jakob Lewald: Gute Partie, verlor keinen entscheidenden Zweikampf, baute das Spiel von hinten gut auf und war in den Zweikämpfen präsent - Note: 3.

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Dynamo Dresden Er spielte schon mal für die SGD: Neunter Dynamo-Neuzugang ist ein alter Bekannter!

Lars Bünning (bis 85.): Pech bei seinem Lattenkopfball (13.). In den Zweikämpfen stets ganz stark, ließ keinen vorbei, war giftig. Aber auch mit dem ein oder anderen Lapsus gerade im Spielaufbau - Note: 3.

Kyu-Hyun Park (bis 73.): War hinten kaum gefordert, traute sich aber nicht immer in die Vorwärtsbewegung. Etwas mehr Mut hätte ihm aber gutgetan - Note: 3.

Ahmet Arslan: Quirlig, technisch stark. Seine Standards kamen meist. Verpasste zweimal den Abschluss (25./72.). Da hat man gesehen: Auch ihm fehlt das Erfolgserlebnis und damit das grenzenlose Selbstvertrauen des Vorjahres - siehe auch sein Freistoß in der 90. Minute - Note: 3.

Luca Herrmann trumpft auf, aber vor dem Tor fehlen die Akzente

Robin Meißner (r.) fand gegen Preußen lange Zeit kaum ins Spiel, kurz vor Schluss vergab er die große Chance zum Ausgleich.
Robin Meißner (r.) fand gegen Preußen lange Zeit kaum ins Spiel, kurz vor Schluss vergab er die große Chance zum Ausgleich.  © IMAGO / osnapix

Luca Herrmann: Starke Partie. Spielte offensiver als Paul Will in dieser Rolle. War Dreh- und Angelpunkt im Spiel nach vorn. Seine zwei, drei Abspielfehler ließen sich verschmerzen - Note: 2.

Niklas Hauptmann: Hatte mehr Freiheiten als in den letzten Spielen, nutzte diese auch. Aber auch bei ihm: Er traute sich zu selten einen Abschluss zu. Ackerte vorbildlich bis zum Schluss - Note: 3.

Jakob Lemmer (bis 73.): Bester Dresdner in der ersten Hälfte. War immer in der Spur, grätschte auch nach dem Ball. Unglücklich, als er (25.) in bester Position im Strafraum auf den Ball trat. Auch gute Aktionen in der zweiten Hälfte, nur sein letzter Pass kam nie - Note: 3.

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Robin Meißner: War lange Zeit kaum zu sehen, ließ sich oft zurückfallen, um überhaupt mal einen Ballkontakt zu haben. Wühlte sich dann rein und hatte in der Nachspielzeit die große Chance zum 1:1, Maximilian Schulze-Niehues parierte großartig - Note: 4.

Tom Zimmerschied (bis 64.): Fleißig, schnell, immer um eine Idee bemüht, Problem: Er kam nie wirklich durch, konnte so kaum Akzente setzen - Note: 4.

Manuel Schäffler (ab 64.): Die mangelnde Spielpraxis war ihm anzusehen, kämpfte, ackerte, hatte aber keinen zwingenden Abschluss. Am Ende in der Nachspielzeit stand er in einem Haufen Münsteraner und kam nicht an den Ball - Note: 3.

Lucas Cueto (ab 73.): -

Jonathan Meier (ab 73.): -

Dennis Borkowski (ab 73.): -

Titelfoto: IMAGO / Fotostand, IMAGO / osnapix

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