Trotz Sprung aus der Abstiegszone: Keine Euphorie bei Dynamo-Coach Stamm

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Dresden - Von dem einen hat Thomas Stamm (43) nichts gehört, das andere will Dynamo Dresdens Trainer nicht verraten. Auf der Pressekonferenz vor dem Duell gegen den VfL Bochum am Samstag (13 Uhr) ging es auch um Euphorie und ein Punkteziel.

Auch nach dem so wichtigen Dreier gegen den 1. FC Nürnberg und dem damit geschafften Sprung aus der Abstiegszone lässt Dynamo-Coach Thomas Stamm (43) keine Euphorie an sich heran.
Auch nach dem so wichtigen Dreier gegen den 1. FC Nürnberg und dem damit geschafften Sprung aus der Abstiegszone lässt Dynamo-Coach Thomas Stamm (43) keine Euphorie an sich heran.  © Lutz Hentschel

"Ob die Zahl am Ende kommt oder nicht, ist nicht entscheidend. Sie ist ambitioniert, wenn weniger reichen, auch gut", erklärte Dynamos Coach über eine Anzahl von Punkten, die er sich im Winter vorgenommen hat. Die Saison 2017/18 diente da unter anderem als Anschauungsmaterial, da war es im Abstiegskampf "ähnlich konzentriert. Da haben 40 Punkte für die Relegation gereicht. Aber die Zahl ist nicht so entscheidend, dass man sie nach außen kommuniziert."

Noch 15 Punkte sind zu vergeben, die SGD hat als Elfter 32 auf der Habenseite – zwei mehr als der 16. Braunschweig und der 17. Fürth. Bochum als Tabellenzehnter hat vier mehr. Holt die Stamm-Elf den nächsten Heimsieg, steckt auch der VfL wieder mittendrin.

Die Euphorie in der sächsischen Landeshauptstadt sei nach dem Sieg in Nürnberg noch einmal gestiegen – sagt zumindest der ein oder andere Kollege. Stamm nahm das nicht wahr.

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"Ich spüre keine Euphorie hier in unserem Kosmos der Trainingsakademie", negierte er. "Wir arbeiten so, wie wir immer arbeiten, mit einem Sieg immer ein bisschen leichter. Dass die Leute sich freuen sollen, die drei Punkte gegen Nürnberg genießen – auch gut. Die waren wichtig. Aber dann wissen wir auch, dass wir noch fünf wichtige Spiele vor uns haben. Auch am Samstag ist wieder was drin." Er müsse nichts fernhalten von der Mannschaft, sagte der 43-Jährige.

SGD-Cheftrainer Stamm warnt vor Passivität

Der 43-jährige Cheftrainer behält weiterhin einen kühlen Kopf.
Der 43-jährige Cheftrainer behält weiterhin einen kühlen Kopf.  © Lutz Hentschel

Die letzten fünf Spiele gegen mehr oder weniger direkte Konkurrenten (außer Kaiserslautern) müssen ohnehin noch bestritten und im besten Fall auch gewonnen werden. Denn, das macht Stamm klar: Fünf Punkte aus fünf Spielen werden nicht reichen.

"Das wäre die falsche Herangehensweise. Die Herangehensweise, Spiele gewinnen zu wollen, ist wichtig", so der Fußballlehrer. "Manchmal kann es vom Spielverlauf her reichen, aber wenn man mit Passivität kommt, dann kann es sehr schnell in eine andere Richtung gehen."

Außerdem gilt es neben dem Klassenerhalt noch immer, ein Punkteziel zu erreichen.

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Titelfoto: Lutz Hentschel

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