Verbotszone und Hochrisiko-Alarm: Das gilt beim Dynamo-Heimspiel für Fans

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Dresden - Aufgepasst! Das kommende Zweitliga-Duell zwischen Dynamo und dem 1. FC Kaiserslautern am Samstag gilt als Hochrisikospiel, entsprechend schärfer fallen die Maßnahmen aus.

Rund um das bevorstehende Heimspiel der Dynamos gegen den 1. FCK gelten verschärfte Auflagen. Für die Fans geht das mit einem spürbar erhöhten Sicherheitsaufkommen einher.
Rund um das bevorstehende Heimspiel der Dynamos gegen den 1. FCK gelten verschärfte Auflagen. Für die Fans geht das mit einem spürbar erhöhten Sicherheitsaufkommen einher.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Die Stadt Dresden hat dazu eine "Allgemeinverfügung zur Gewährleistung der Sicherheit" erlassen und ein Verbot fürs Mitführen von bestimmten Gegenständen verhängt.

Die dafür eingerichtete Sperrzone rund ums Rudolf-Harbig-Stadion reicht dabei vom Lennéplatz über Park- und Zinzendorfstraße zur Lingnerallee, führt entlang der Grunaer Straße bis zum Straßburger Platz und endet wieder am Ausgangspunkt.

Zwischen 10 und 16 Uhr dürfen dann etwa Schutzausrüstung sowie Maskierungsutensilien nicht mit sich getragen werden.

Alle verbotenen Gegenstände und Kleidungsstücke im Überblick

  • Pyrotechnik
  • Messer
  • Arbeits- und Protektorenhandschuhe / durchstichhemmende Handschuhe
  • Schutzwesten
  • Protektoren
  • Boxermundschutz / Gebissschutz
  • Helme
  • Schutzwesten
  • Sturmhauben
  • Masken (ausgenommen medizinische Masken)
  • Einwegoveralls
  • Schlauchschals
  • Kapuzenjacke / Kapuze mit integrierter Brille
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Für den Bereich rund um das Rudolf-Harbig-Stadion wurde eine Verbotszone festgelegt.
Für den Bereich rund um das Rudolf-Harbig-Stadion wurde eine Verbotszone festgelegt.  © TAG24

Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen im Rudolf-Harbig-Stadion

Gäste- und Heimfans sind nun durch eine von oben nach unten gespannte Plane sowie ein Netz voneinander getrennt.
Gäste- und Heimfans sind nun durch eine von oben nach unten gespannte Plane sowie ein Netz voneinander getrennt.  © Robert Michael/dpa

Neben der Allgemeinverfügung ist wie bereits bei den neun vorherigen Hochrisiko-Partien erneut mit einem erhöhten Aufkommen an Sicherheitskräften zu rechnen.

Wie nämlich ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden auf TAG24-Nachfrage mitteilte, würden "im Vergleich zu normalen Spielen mehr Einsatzkräfte" eingesetzt.

Nach den Ausschreitungen beim Heimspiel gegen Hertha BSC vor rund drei Wochen seien indes keine zusätzlichen speziellen Vorkehrungen getroffen worden.

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Stattdessen setze man auf ein lang bewährtes Konzept, welches unter anderem einen Shuttle-Service mit Bussen für die FCK-Anhänger vom Gästeparkplatz an der Rinne bis zum Stadion umfasst.

Im Wohnzimmer der Schwarz-Gelben selbst übernehme laut Angaben des Beamten der vereinseigene Ordnungsdienst die Verantwortung. Bei Bedarf würden die Polizeikräfte jedoch bereitstehen, um unterstützend einzugreifen.

Im Rahmen der Partie sind im Heimbereich rund um den Gästeblock außerdem Pufferbereiche eingerichtet, die zusätzliche Sicherheit gewährleisten sollen. Diese Vorkehrung war bereits gegen den VfL Bochum zu sehen, nachdem die SGD infolge der Ausschreitungen vom Osterwochenende zuvor ein entsprechendes Maßnahmenpaket beschlossen hatte.

Titelfoto: Fotomontage (2): Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa, TAG24

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