Schlimme Gewissheit: Bremen trauert um in Gaza verschleppten Fußballfan

Bremen/Israel - Kurz nach Beginn des Israel-Kriegs bat Werder Bremen um Mithilfe bei der Suche nach zwei von den Hamas verschleppten Fußballfans. Nun herrscht traurige Gewissheit: Inbar Haiman (†27), Anhängerin des mit der Werder-Fanszene verbundenen israelischen Klubs Maccabi Haifa, ist tot.

Die Fangemeinde von Werder Bremen trauert mit dem Verein um Inbar Haiman (†27).
Die Fangemeinde von Werder Bremen trauert mit dem Verein um Inbar Haiman (†27).  © Swen Pförtner/dpa

Die am 7. Oktober auf dem von der Terrororganisation Hamas überfallenen Musikfestival verschleppte Israelin wurde in Gefangenschaft getötet. Das berichtete die Jerusalem Post und berief sich dabei auf Informationen ihrer Familie.

Gemeinsam mit ihren Angehörigen trauert auch Werder Bremen um die mit 27 Jahren verstorbene Frau.

"Mit großer Bestürzung haben wir vom Tod von Inbar Haiman erfahren, die von Hamas-Terroristen am 7. Oktober entführt worden ist und in der Gefangenschaft ermordet wurde", schrieb der Bundesligist auf seinen Social-Media-Kanälen.

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"Unsere Gedanken in diesen schweren Zeiten sind bei ihrer Familie und Freunden."

Außerdem forderte der Verein die Terrororganisation weiter zur Freilassung aller verbliebenen Geiseln auf.

Zu diesen gehört auch nach wie vor Hersh Goldberg-Polin (23). Wie es dem ebenfalls auf dem Festival entführten Werder-Bremen-Fan geht, ist bisher nicht bekannt, seine Mutter versucht nach wie vor, die Freilassung des jungen Mannes aus dem Gaza-Streifen zu erreichen.

Titelfoto: Bildmontage: Swen Pförtner/dpa, Screenshot/X/werderbremen

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