Die Luft ist raus: HC Elbflorenz verliert erneut
Hüttenberg - "Wir werden im Angriff einen kühlen Kopf brauchen mit verschiedenen Lösungen gegen eine Abwehr, die unangenehm ist", mahnte André Haber vor dem Auswärtsspiel beim TV Hüttenberg. Und der HC-Elbflorenz-Coach behielt bei der knappen 28:29 (13:13)-Pleite recht, mit der sein Team auch die allerletzte Aufstiegshoffnung begrub.
Gerade in der Startphase machten seine Jungs genau da weiter, wo sie vergangene Woche beim Chancenwucher gegen Krefeld aufgehört hatten und ließen teils beste Möglichkeiten liegen.
Julius Dierberg scheiterte allein in den ersten 20 Minuten fünfmal an Hüttenberg-Hüter Yahav Shamir. Machte aber nichts, der HCE hielt die Partie ausgeglichen, ging mit einem verdienten 13:13 und auch dank einer Siebenmeter-Parade von HCE-Torhüter Marino Mallwitz in die Kabine (30. Minute).
Eine erfreuliche Nachricht gab es im ersten Abschnitt: Ivar Stavast gab sein Comeback, auch wenn seine Rückkehr zunächst nicht lange andauerte - nach Griff in den Wurfarm musste der Niederländer für zwei Minuten auf die Strafbank (20.).
Das blieb aber die positivste Nachricht, auch wenn ein anderer, der lange das Lazarett füllte, in der Offensive richtig Bock hatte: Timo Löser erzielte sechs Treffer und bereitete sechs weitere Tor vor. Aber auch die verhinderten die zweite Niederlage in Serie nicht.
"Vom Gefühl her waren wir auf jeden Fall nicht schlechter", erklärte Löser nach der Schlappe am Dyn-Mikro: "Ich habe das Gefühl, in der zweiten Hälfte führen wir die ganze Zeit." Für den 26-Jährigen war erneut die Chancenverwertung das große Problem, aber auch der fehlende Zugriff im sieben gegen sechs.
So oder so: Hintenraus war Hüttenberg sowohl in der Defensive als auch Offensive cleverer und holte sich den Sieg.
Titelfoto: Lutz Hentschel
