Geschafft! HCE-Zittersieg in Ferndorf

Kreuztal - Das Beste am 31:28 (15:15)-Sieg bei der TuS Ferndorf aus HC-Elbflorenz-Sicht: Einmal mehr die Nerven in der Crunchtime bewahrt und zwei Punkte mitgenommen. Der Weg dorthin war allerdings harte Arbeit.

In der entscheidenden Phase beim TuS Ferndorf behielten Viktor Petersen Norberg & Co. die Nerven.  © Mathias M. Lehmann

Und das, obwohl vor allem zwei Dresdner einen absoluten Sahnestart erwischten. Marino Mallwitz kassierte im Tor nach zwei Paraden und großartiger Unterstützung seiner Abwehrreihe erst nach 6:33 Minuten den ersten Gegentreffer.

Vorn war Linksaußen Julius Dierberg bestens aufgelegt - zur 5:0-Führung steuerte er zwei Feldtore und zwei erfolgreiche Abschlüsse vom Siebenmeterstrich bei.

Ein Spaziergang wurde das Gastspiel in der mit 1400 Zuschauern ausverkauften Stählerwiese trotzdem nicht. Weil Ferndorf-Hüter Can Adanir, zweimal das Gebälk und auch ein bisschen die eigenen Nerven im Weg standen, robbten sich die Nordrhein-Westfalen heran und glichen aus. Josip Eres brachte die Elbestädter sogar erstmals in Rückstand (9:10/23.).

HC Elbflorenz Anders als beim Hinspiel-Remis! Ferndorf soll für HCE kein Stolperstein werden

Das letzte Wort im ersten Durchgang hatte Viktor Petersen Norberg. Mit einem sehenswerten Unterarmwurf stellte er zur Pause auf Gleichstand.

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Spielfluss kam im zweiten Abschnitt lange gar nicht auf. Zeitstrafen, Abspielfehler und Fehlwürfe prägten auf beiden Seiten das Bild. Das Team von André Haber fand aber gerade noch rechtzeitig den richtigen Gang: Norberg bestrafte einen Ballverlust der TuS und stellte erstmals nach dem Pausentee auf plus zwei (24:22/52.). Den hauchzarten Vorsprung rettete der Norweger mit seinen Kollegen ins Ziel.

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