HCE-Keeper Noack verabschiedet sich mit zwei Treffern und starken Paraden!

Dresden - 41 Minuten hatte er bis zum 30. Spieltag in dieser Saison gespielt: Marius Noack. Weil Marino Mallwitz (27) und Max Mohs (24) krankheitsbedingt fehlten, musste er in die Kiste. Und: Mit ihm war viel los. Er steigerte sich während der Partie enorm, half seinen Dresdnern beim 30:25-Sieg gegen Ludwigshafen. "Das war noch einmal ein schönes Gefühl vor den Fans", strahlte der 24-Jährige.

Das Grinsen im Gesicht von Torhüter Marius Noack (24) wurde im Verlaufe des Spiels immer breiter. Hier formt er mit den Händen ein Herz.
Das Grinsen im Gesicht von Torhüter Marius Noack (24) wurde im Verlaufe des Spiels immer breiter. Hier formt er mit den Händen ein Herz.  © Lutz Hentschel

Er wird den HC Elbflorenz verlassen, die berufliche Weiterentwicklung hat künftig Vorrang. Daher war es für Noack so eine Art Heim-Abschiedsspiel gegen die Eulen.

Eines, in dem er sich anfangs schwertat. "Ich habe es auch gemerkt, da haben zwei, drei Prozent gefehlt. Wo soll es auch herkommen? Ich hatte ja kaum Spielpraxis", entschuldigte er sich fast schon für seinen durchwachsenen Start. "Ich habe versucht, mir keinen Stress zu machen."

Was ihm Auftrieb gab: Er warf selbst zwei Tore, als die Ludwigshafener mit einem Mann weniger auf der Platte ohne Torhüter agierten.

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"Ich habe schon zur Pause zum Torwart-Trainer gesagt: Wenn ich schon keinen halte, dann treffe ich wenigstens", lachte der 2,02-Meter-Hüne.

Ganz so war es auch nicht, drei Paraden hatte er bis zur Pause. "Ich habe mich an den beiden Toren hochgezogen, die haben mir geholfen."

Marius Noack rettet den HC Elbflorenz in der zweiten Hälfte

Und wie. In der zweiten Hälfte gelang seinen Vorderleuten zunächst nicht viel. Da war er da, hielt vier-, fünfmal grandios.

"Da hat uns Marius den Arsch gerettet", lobte auch Nils Kretschmer (31). Mit jeder Parade wurde zudem das Grinsen im Gesicht breiter.

Noack: "Da war ich in den wichtigen Phasen da. Das war wie aus einem Guss, habe auch gute Unterstützung bekommen. Das hat Spaß gemacht."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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