HC Elbflorenz trumpft zum Auftakt mit neuer großer Stärke auf
Dresden - Der Ball fliegt wieder durch die BallsportARENA. Oder besser gesagt tat er es beim Trainingsauftakt des HC Elbflorenz, nachdem die Tiger mit der Leistungsdiagnostik durch waren. Erst nach dem Muskel-Funktionstest und einer intensiven Ausdauerkontrolle stand Ballgewöhnung auf dem Plan. Die Sommerpause ist vorbei.
"Die Zeit verging schnell", gesteht Dresdens Sportlicher Leiter Rico Göde (44): "Und es war auch mal schön, alle ein paar Tage nicht zu sehen. Aber: Es war sehr schön, alle wieder zu begrüßen."
Was beim Betreten der Halle direkt auffiel: Der HCE hat ordentlich Körpergröße dazugewonnen. Von den vier Neuen kratzt nur Dominik Skopar (20) nicht an der Zwei-Meter-Marke, Daniel Blaha (20, 2,12 Meter), Julius Meyer-Siebert (26, 2,06 Meter) und Nils Fuhrmann (23, 2,01 Meter) bringen allesamt reichlich Körperlänge mit ins Team.
Dafür glänzte der tschechische Rechtsaußen beim ITF-Test, einem Fitness-Test, bei dem die Spieler auf einer 40-Meter-Strecke pendeln und sich das Lauftempo nach jeweils 30 Sekunden stetig erhöht.
Hier stellte der 20-Jährige alle in den Schatten und überflügelte sogar Kapitän Sebastian Greß (31).
HC Elbflorenz will fünf Wochen Saisonvorbereitung bestmöglich nutzen
Einen fitten Eindruck machten aber alle 18 Jungs. Die Zeiten, in denen in der Vorbereitung für die ersten zwei Wochen ausschließlich Laufeinheiten anstehen, sind laut Göde auch längst vorbei.
"Die Zeit haben wir auch gar nicht, wir spielen am 23. August in Aue im Pokal", betont ehemalige Kreisläufer: "Die nächsten Einheiten sind geprägt von Arbeit mit dem Ball, aber auch logischerweise viel Athletik. Die brauchen wir. Bis zum ersten Test ziehen wir jetzt durch."
Der steigt im Rahmen des ersten und einzigen Heimspiels der Vorbereitung kommende Woche gegen Drittligist Delitzsch (Freitag/18.30 Uhr).
Titelfoto: HCE/Stephanie Fleischer
