HCE verliert heißes Ost-Duell! Schützenfest und drei Rote Karten für Potsdam

Potsdam - Was für ein verrücktes Ost-Duell. Drei Rote Karten kassierte der VfL Potsdam im hart umkämpften Heimspiel gegen den HC Elbflorenz und feierte am Ende trotzdem einen 35:32-Sieg.

Bei dieser Aktion griff der Potsdamer David Akakpo von hinten in den Wurfarm von Michael Schulz, der sich dabei verletzte.
Bei dieser Aktion griff der Potsdamer David Akakpo von hinten in den Wurfarm von Michael Schulz, der sich dabei verletzte.  © Matthias Rietschel

Schon nach 38 Sekunden gab es die erste Zeitstrafe gegen die Gastgeber, Lukas Wucherpfennig traf per Siebenmeter zum 1:0 für die Dresdner. Die hatten bis zum 6:5 die Nase vorn.

In der 8. Minute ging Potsdam erstmals in Führung. Aber es blieb knapp. Die ersten beiden Roten Karten für den VfL gab es schon vor der Pause, gegen David Akakpo (10.) und Marcel Nowak (26.). Aber die Hausherren hatten auch die beiden überragenden Akteure in ihren Reihen - den glänzend aufgelegten Keeper Mark Ferjan und den wurfgewaltigen Max Beneke, der insgesamt 14 Tore erzielte.

Bezeichnende Szene aus Dresdner Sicht: Beim Stand von 17:19 (30.) konnte Philip Jungemann seine Chance nicht nutzen, im Gegenzug traf Beneke zum 17:20-Pausenstand.

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HC Elbflorenz Elf schwache Minuten: HC Elbflorenz unterliegt Bietigheim

Der HCE kämpfte, steckte in der zweiten Halbzeit auch einen 6-Tore-Rückstand weg, kam aber maximal noch auf drei Treffer heran. Joshua Thiele sah in der 44. Minute das dritte Potsdamer Rot. Elbflorenz-Kapitän Sebastian Greß warf das letzte Tor beim Schützenfest zum 32:35 Endstand.

HCE-Kapitän Sebastian Greß (r.) traf zum 32:35-Endstand.
HCE-Kapitän Sebastian Greß (r.) traf zum 32:35-Endstand.  © Matthias Rietschel

Beste HCE-Werfer waren Ivar Stavast und Lukas Wucherpfennig mit je 9 Toren.

Titelfoto: Matthias Rietschel

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