Mega-Serie in Aussicht! HC Elbflorenz genau da, "wo wir sein wollen"
Dresden - Wie sich die Dinge doch gleichen - oder etwa nicht? Erst zwei Niederlagen, dann ein Sieg - die gleiche Bilanz wie zum Start der Hinrunde. Der HC Elbflorenz scheint die erste Saisonhälfte zu kopieren, Coach André Haber (39) sieht aber Punkte, die nicht dafür sprechen. Trotzdem muss das der Konkurrenz Sorgen machen, vor allem wenn heute Abend (19 Uhr) VfL Eintracht Hagen bezwungen wird.
Im Hinspiel gab's für die Tiger in Nordrhein-Westfalen einen knappen 37:36-Erfolg - das zweite von 15 unbezwungenen Ligaspielen hintereinander.
Logisch, dass der HCE so ein Ergebnis direkt wieder nehmen würde.
"André wäre aufgrund der vielen Gegentore vielleicht nicht ganz so happy. Wenn wir aber das gleiche Ergebnis einfahren, wären wir definitiv glücklich", befand Julius Dierberg (33), der im Hinspiel sieben Tore machte. Haber erwiderte: "Kaufe ich sofort!"
Denn dann spricht mal so einiges dafür, dass die Rückrunde eine Kopie der Hinserie werden könnte.
"Wir können uns ja nicht dagegen wehren. Jeder, der uns anspricht, hat das gerade auf den Lippen. Aber wir sind besser gestartet", erklärt jedoch Haber.
Personell könnte es beim HC Elbflorenz Veränderungen geben
Und weiter: "In der Hinrunde hatten wir zu dem Zeitpunkt zwei zu vier Punkte und minus neun Tore. Jetzt haben wir zwei zu vier Punkte und minus ein Tor aus den ersten Spielen. Wir haben auswärts in Potsdam gewonnen. Von daher glaube ich, wir sind auf dem guten Weg, auch eine sehr gute Rückrunde zu spielen."
Die wird es für den Tabellendritten auch brauchen. Denn das Ziel 1. Bundesliga ist klar kommuniziert. Hagen soll dabei kein Stolperstein sein.
Allerdings fehlt der drittbeste Werfer Timo Löser (26, 93 Tore in 19 Spielen) weiterhin. Allerdings könnte Vincent Klepp (24) sein Comeback geben. Außerdem könnte noch eine freudige Personalnachricht durch die BallsportArena flattern.
Haber: "Wir sind voll auf dem Weg, den wir haben wollen! Wir haben vor der Saison gesagt, wir wollen darum kämpfen, in die erste Liga aufzusteigen. Und seit sieben Monaten machen wir das. Keiner kann uns sagen, dass nicht genau das stattfindet, was das Ziel des Vereins ist. Ohne zu wissen, wie es ausgeht. Aber wir sind genau da, wo wir sein sollen."
Titelfoto: Matthias Rietschel

