Monster-Serie des HC Elbflorenz reißt im Spitzenspiel bei Bietigheim

Bietigheim - 15 Spiele in Folge gab es keine Niederlage für den HC Elbflorenz. Mit dem 27:31 (17:20) bei Bietigheim riss nicht nur diese unglaubliche Serie, die Dresdner mussten auch die Tabellenführung an das Team aus Baden-Württemberg abgeben.

Oliver Seidler (M.) und Co. konnten Bietigheim am Sonntag nicht aufhalten.  © imago/Pressefoto Baumann

Schon der Start in die Rückrunde missglückte dem alten Spitzenreiter erstmal komplett. Sebastian Greß traf mit seinem Abschluss aus dem Rückraum den eigenen Mann. Während Oliver Seidler leicht benommen auf dem Boden liegenblieb, vollendete Alexander Pfeifer auf der Gegenseite - 1:4 (7. Minute).

Timo Löser (2 von 7 Abschlüssen) verballerte im ersten Durchgang alleine so viele Würfe wie die gesamte Bietigheimer Mannschaft. War aber fast egal, denn es ging nur mit minus drei Toren in die Kabine.

Was im ersten Abschnitt nicht klappte, funktionierte nach der Pause. Ein 4:0-Lauf durch Tore von Jonas Thümmler, Ivar Stavast, Julius Dierberg und Seidler, Marino Mallwitz mit drei Paraden, kein Gegentor bis zur 39. Minute - die Sachsen waren wieder voll drin im Duell um den Spitzenplatz.

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"Wir haben uns hier wieder voll zurückgespielt, jetzt sind wir da", sagte HCE-Coach André Haber im Timeout nach 46. Minuten (23:24): "Wenn wir jetzt unsere beste Phase haben, dann gewinnen wir auch."

Aber: Seine Jungs verwarfen dafür im Anschluss viel zu viel.

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