DHfK kommt nicht aus dem Tabellen-Keller raus: Nur ein Punkt gegen Schlusslicht

Von Siegmund Dunker

Wetzlar - Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben im Bundesliga-Abstiegskampf den Befreiungsschlag verpasst. Das Team von Trainer Frank Carstens musste sich am Freitagabend im Kellerduell bei der HSG Wetzlar nach langer Führung mit einem 26:26 (17:16) begnügen.

Franz Semper (M., mit Ball) erzielte die meisten Tore für den DHfK Leipzig.
Franz Semper (M., mit Ball) erzielte die meisten Tore für den DHfK Leipzig.  © IMAGO / Oliver Vogler

Nationalspieler Franz Semper war vor 4330 Zuschauern mit sechs Toren der beste Werfer des SC DHfK, der nun bei 8:34 Punkten steht. Die vom ehemaligen Leipziger Runar Sigtryggsson trainierten Wetzlarer bleiben mit 8:36 Punkten Tabellenletzter.

Das Kellerduell begann ohne Abtasten. Beide Teams suchten ihr Heil sofort in der Offensive. Die Leipziger überzeugten mit schnellem Umschaltspiel und führten nach zehn Minuten mit 9:7.

Danach wurde die Partie deutlich hektischer. Die Gastgeber mussten in der 20. Minute eine Rote Karte für ihren Toptorjäger Philipp Ahouansou hinnehmen, hielten aber bis zur Pause den Anschluss.

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Nach dem Wechsel setzten sich die Leipziger auf 22:19 (43.) ab. In der Folge gelang den Gästen in der Offensive fast gar nichts mehr, doch der überragende Torwart Domenico Ebner (16 Paraden) verhinderte, dass Wetzlar die Führung übernehmen konnte.

Mit dem letzten Angriff hatte Leipzig noch die Chance auf den Sieg, doch William Bogojevic blieb mit seinem Wurf im Block hängen.

Trainer Frank Carstens muss sich etwas einfallen lassen, damit sein Team die Klasse hält.
Trainer Frank Carstens muss sich etwas einfallen lassen, damit sein Team die Klasse hält.  © IMAGO / Oliver Vogler

Am Sonntag kommender Woche (1. März) kommt die nächste Chance, Punkte zu holen. Der DHfK empfängt den Bergischen HC, der in der Tabelle nur einen Platz vor dem Klub aus Leipzig liegt.

Titelfoto: Bildmontage: IMAGO / Oliver Vogler

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