Köln - Am kommenden Wochenende geht es für den SC Magdeburg im Final-4-Turnier des DHB-Pokals um alles. Und dabei dürfen sich Zuschauer, Spieler und Verantwortliche auf eine große Neuerung freuen. Erstmals wird das Turnier nämlich auf einem LED-Glasboden ausgespielt.
Die Technologie hinter dem Glasboden ist verblüffend: Die Rutschhemmung ist durch die Oberfläche mit speziellen Keramikpunkten deutlich verbessert, zudem sorgen Luftkissen für eine bessere Federung, welche die Gelenke schont. Die Zweitligisten TV Großwallstadt und HC Elbflorenz spielen bereits auf einem solchen Glasboden, wenn auch in einer simpleren Variante.
Für Bennet Wiegert ist es im Sinne des Handballs: "Ich bin immer froh über eine bessere Entwicklung unseres Sports", sagte der SCM-Coach in der PK vor dem Turnier. Der Glasboden hat auch die Möglichkeit, bei Halbzeitshows ein besonderes Element zu sein und das Erlebnis der Zuschauer zu verbessern.
Für die Spieler mache es kaum einen Unterschied: "Wir könnten auch auf Beton spielen, mir geht es nur um den Handball", sagte Christopher Rudeck (BHC).
Auch Tim Suton (Lemgo) macht das Thema nicht besonders groß: "Es ist nicht wirklich anders für uns. Wir spielen ganz normal Handball." Christian O'Sullivan (SCM) und Max Darj (Füchse) teilten in der Medienrunde diese Ansicht.
Am kommenden Samstag startet zunächst das Halbfinale zwischen Lemgo und den Füchsen (15.45 Uhr), im Anschluss treffen dann die Elbestädter auf den Bergischen HC (18.45 Uhr).