Spannung beim SCM vor Final-4-Turnier: "Die Vorfreude ist grenzenlos"

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Magdeburg - Vorfreude pur bei Bennet Wiegert (44) und dem SC Magdeburg! Am kommenden Wochenende reisen die Elbestädter im Rahmen des Final4-Turniers nach Köln. Der Gegner im Halbfinale am Samstag heißt dann Bergischer HC. Das Spiel um Platz drei und auch das Finale werden schon einen Tag später, am Sonntag, ausgetragen.

Auch die Füchse sind weiterhin ein möglicher Gegner für Ómar Ingi Magnússon (29) und seine Magdeburger.
Auch die Füchse sind weiterhin ein möglicher Gegner für Ómar Ingi Magnússon (29) und seine Magdeburger.  © Ronny Hartmann/dpa-Zentralbild/dpa

"Die Leistungsdichte in der stärksten Liga der Welt ist einfach extrem. Jede der vier Mannschaften kann diesen Pokal am Ende gewinnen", blickt SCM-Coach Bennet Wiegert auf das kommende Wochenende. Im zweiten Halbfinale treffen Lemgo und die Füchse aus Berlin aufeinander.

Die Begeisterung für dieses ganz besondere Wochenende wächst mit jedem Tag, meint Wiegert: "Es ist das Handball-Event in Deutschland geworden, und da freuen wir uns einfach, dabei zu sein. Jetzt sind wir aber auch keine Mannschaft, die nur dabei sein möchte. Ich merke im Training schon, dass die Vorfreude sehr groß ist."

Im Jahr 2016 konnte er mit dem Sieg des DHB-Pokals seinen ersten Titel mit dem SC Magdeburg feiern. Seitdem hat sich allerdings viel verändert: "Kommt mir gar nicht so vor, als wäre es schon zehn Jahre her. Gute Erinnerungen, aber es waren ganz andere Zeiten damals in Hamburg. Jetzt ist es in Köln und ist dadurch auch auf ein anderes Niveau gestiegen, ich kann und möchte das also gar nicht so vergleichen."

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2024 konnten die Elbestädter den Pokal das letzte Mal in die Luft stemmen. Damals setzten sie sich erst im Halbfinale gegen die Füchse (30:25) und im Finale gegen die MT Melsungen (30:19) durch.

Kommender Gegner bereitete SCM Probleme

Im Jahr 2024 konnte der SC Magdeburg den DHB-Pokal das letzte Mal gewinnen.
Im Jahr 2024 konnte der SC Magdeburg den DHB-Pokal das letzte Mal gewinnen.  © Marius Becker/dpa

Erst vor gut einem Monat spielte der SC Magdeburg zuletzt in der Bundesliga gegen den Bergischen HC. In einem umkämpften und physischen Spiel blieb es bis zur Schlussphase knapp, bevor die Grün-Roten die letzten Minuten nutzten, um mit 27:25 zu gewinnen.

Es könnte ein erster Vorgeschmack auf das gewesen sein, was am Samstag bevorsteht: "Wir wissen schon, was uns gegen den BHC erwartet. Das hat uns das letzte Spiel gegen sie gezeigt, und es ist alles andere als ein einfaches Los. Aber trotzdem freuen wir uns darauf", so Wiegert.

Dass nach seinen eigenen Angaben zuletzt ein wenig "die Leichtigkeit gefehlt hat", ist bei diesem Turnier kein Thema, das der Trainer noch einmal ansprechen muss: "Wir haben den Vorteil, dass wir jetzt in einem neuen Wettbewerb sind. Die Freude auf das Turnier ist grenzenlos. Ich denke, da jetzt noch mal etwas mit reinzufeuern, wäre eher kontraproduktiv."

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Bis hierhin kann der SC Magdeburg mehr als zufrieden mit der gezeigten Leistung sein, besonders mit Blick auf das Vorjahr. In der letzten Saison scheiterten sie in einem Krimi im Achtelfinale am späteren Pokalsieger THW Kiel (28:29).

Titelfoto: Ronny Hartmann/dpa-Zentralbild/dpa

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