Magdeburg - Zwei große Namen, Erster gegen Zweiter und viel individuelle Qualität. Spannender könnte die Ausgangslage in der Handball-Bundesliga zwischen dem SC Magdeburg und der SG Flensburg-Handewitt kaum sein. Die Fans dieses Sports dürfen sich auf eine Partie der Extraklasse freuen.
Das Hinspiel zwischen den beiden im November konnten die Elbestädter in Flensburg mit 35:31 für sich entscheiden und auch das Aufeinandertreffen im Pokal-Viertelfinale Mitte Dezember gewann die Mannschaft von Bennet Wiegert (44) mit 35:29 für sich. Die Statistiken sprechen in der laufenden Saison also klar für den SC Magdeburg.
SCM-Coach Wiegert betont ausdrücklich, dass es "etwas Besonderes" braucht, um die Flensburger zu schlagen.
Er weiß um die individuelle Qualität und betont, dass die kommenden Gegner einige Akteure in den eigenen Reihen haben, die "der Partie ihren Stempel aufdrücken können".
Zwar ist die Meisterschaft mit sieben Punkten Rückstand auf den SCM für Flensburg rein rechnerisch noch möglich, doch die Grün-Roten brauchen in diesem Topspiel nur mindestens einen Punkt, um sich zum Meister zu krönen. Auch deshalb liegt der Fokus der SGW auf der Sicherung des zweiten Platzes, was die Champions League bedeuten würde. Aktuell stehen sie nur einen Zähler vor den Drittplatzierten aus Berlin.
Die SCM-Verantwortlichen erwarten ein schwieriges Spiel.
"Sie haben so viel individuelle Klasse und enorme Qualität, sodass es auf vieles zu achten gilt. Eine kompakte Abwehr, ein möglichst fehlerfreier Angriff - da müssen wir auf allen Ebenen funktionieren", sagt Omar Ingi Magnusson (29).