Erst Tritt, dann Schlag: Ex-Formel-1-Fahrer nach Attacke festgenommen

Houston (Texas/USA) - Gewalt-Wirbel um Antonio Pizzonia (45)! Der frühere Formel-1-Rennpilot ist im US-Bundesstaat Texas wegen mutmaßlicher Körperverletzung festgenommen worden.

Ex-Formel-1-Rennfahrer Antonio Pizzonia (45) wurde nach einer handfesten Auseinandersetzung im US-amerikanischen Houston kurzzeitig inhaftiert. (Archivfoto)
Ex-Formel-1-Rennfahrer Antonio Pizzonia (45) wurde nach einer handfesten Auseinandersetzung im US-amerikanischen Houston kurzzeitig inhaftiert. (Archivfoto)  © IMAGO/Thomas Melzer

Medienberichten zufolge habe sich der Vorfall am vergangenen Samstagabend (Ortszeit) auf einer Go-Kart-Bahn im Norden von Houston zugetragen. Der von 2003 bis 2005 für Jaguar sowie Williams in der Motorsport-Königsklasse aktive Fahrer sei dort als Zuschauer bei dem Rennen seines Sohnes Antonio Pizzonia Neto anwesend gewesen.

Dabei soll es zu einer handfesten Auseinandersetzung mit einem bislang unbekannten Mann gekommen sein, wie ein im Internet kursierendes Video zeigt.

Darauf ist angeblich zu sehen, wie der 45-Jährige seinem Gegenüber zunächst von hinten einen Tritt versetzt, bevor er im weiteren Verlauf mit der Hand ausholt und ihn mit voller Wucht ins Gesicht schlägt.

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Laut dem Online-Portal "TMZ" sei Pizzonia infolge des Vorfalls festgenommen und vorübergehend in eine Gefängniszelle eingebuchtet worden, inzwischen jedoch wieder auf freiem Fuß.

X-Video zeigt mutmaßliche Attacke von Antonio Pizzonia

Ex-Formel-1-Rennfahrer entschuldigt sich für Verhalten

Später meldete sich Pizzonia via Instagram zu Wort, entschuldigte sich für sein Verhalten: "Es gab tatsächlich einen Vorfall, auf den ich heute anders reagiert hätte", schrieb der Brasilianer in einer Story.

"Ich habe in diesem Moment erkannt, dass mein Sohn, ein Kind, von einem Erwachsenen unter Druck gesetzt wurde, und habe ihn instinktiv verteidigt", erklärte Pizzonia.

Welche rechtlichen Konsequenzen ihm nun drohen, ist bislang unklar. Auch ob er sich wegen des Verdachts der Körperverletzung vor Gericht verantworten muss, steht derzeit noch nicht fest.

Titelfoto: IMAGO/Thomas Melzer

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